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BAUEN & WOHNEN ... 2017/01/28  · BAUEN & WOHNEN Neubau, Umbau, Renovierung Tipps von Fachleuten und Bauherren Januar 2017 Sonderveröffentlichung Im Proviantamt Aalen Ulmer Straße

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  • BAUEN & WOHNEN Neubau, Umbau, Renovierung Tipps von Fachleuten und Bauherren

    Januar 2017 Sonderveröffentlichung

    ÖKOLOGISCH BAUEN ENERGETISCH SANIEREN GARTEN UND TERRASSE

  • Im Proviantamt Aalen

    Ulmer Straße 70 73431 Aalen

    Telefon 07361 3600 844 Fax 07361 3764 819

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    Bauen & Wohnen Samstag, 28. Januar 2017 2

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    Bauen & Wohnen Samstag, 28. Januar 2017 3

    Inhalt

    Zuschüsse der KfW für barrierefreie Sanierung 4 + 5

    Kennzeichnungspflicht für alte Heizungen 6

    Kachelöfen, Heizkamine und Kaminöfen 7

    Bauherren vor Gericht – Risiken minimieren 8

    Die Einliegerwohnung als Altersvorsorge 10

    Brandschutz bei der Entwässerung 11

    Fenster mit hoher Lichtaus- beute für den Dachausbau 12

    Parkett auf Fußbodenheizung – Wärme zumWohlfühlen 13

    Nachhaltig bauen mit Holz- Fertighäusern 14

    Photovoltaikanlagen lohnen sich auch 2017 15

    Moderne Küchentechnik für Licht und Klang 16

    Gründung einer Senioren- oder Pflege-WG 17

    Der Garten als Erweiterung des Wohnraums 18 + 19

    Titelseite Anna Franz Fotos: fotolia Anzeigen Media Service Ostalb GmbH Bahnhofstraße 65 73430 Aalen Marc Haselbach (verantw.)

    Produktion Medienwerkstatt Ostalb GmbH Schleifbrückenstraße 6 73430 Aalen Redaktion Wolfgang Maurer Mitarbeit: Jürgen Eschenhorn V. i. S. d. P.: Christian Kaufeisen

    Impressum

    Verlag SDZ Druck und Medien GmbH Bahnhofstraße 65 73430 Aalen

    Liebe Leserinnen, liebe Leser, lohnt sich auf jeden Fall mit Spe- zialisten wie dem Energiekom- petenzOSTALB e.V. (Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises), einem Architek- ten oder guten Handwerksbe- trieb die mittlerweile sehr um- fangreichen Möglichkeiten der Förderungen auszuloten. Das sollte man, wie ich nun aus eige- ner Erfahrung sagen muss, nicht auf die lange Bank schieben. Selbstverständlich können Sie mit den Fördergeldern kein neu- es Bad oder eine neue Heizung finanzieren. Doch derzeit sind Kredite für Häuslebauer noch relativ günstig ... Übrigens: Das neue Bad meiner Eltern ist großartig – und be- zahlt. Der Umbau kam keinen Tag zu früh. WolfgangMaurer

    Förderbank. Und ganz offen- sichtlich war ich da nicht der Erste. Mir wurde erklärt, unser Antrag auf die staatlichen För- dergelder komme um eine Wo- che (!) zu spät. Ein netter Herr versuchte zu beschwichtigten, man sei von der gigantischen Nachfrage schlicht überrannt worden. Was für eine Überra- schung angesichts der Tatsache, dass in Deutschland rund 13 Mil- lionen Menschen älter als 65 Jah- re sind. Tendenz steigend. Seit dem 4. Januar 2017 gewährt die KfW-Bankwieder Zuschüsse für den altersgerechten Umbau einer Wohnung. Zuschüsse gibt es von der Förderbank auch für den Einbruchschutz, die energe- tische Sanierung von Altbauten und noch so einiges mehr. Es

    meine Eltern werden nicht jün- ger und ein kleiner Zwischenfall in der Wanne machte dann im Mai 2016 die Entscheidung ein- fach: Das Badmuss altersgerecht umgebaut werden. Schnell war der richtige Fachbetrieb für das Projekt gefunden, die Einrich- tung ausgesucht, ein Zeitplan für alle Gewerke erstellt. Alles nach den Richtlinien der KfW-Bank zur Förderung eines entspre- chenden Umbaus. Aber dann der Hammer: Die fest eingeplanten Zuschüsse der KfW-Bank gab es nicht mehr! Bereits nach dem ersten Halb- jahr 2016 waren die Fördertöpfe ausgeschöpft. Enttäuscht – und durchaus aufgebracht – telefo- nierte ich mich durch die Bera- tungsnummern der nationalen

    Editorial: Schieben Sie die Planung von Umbau und Sanierung nicht auf die lange Bank Seit Beginn des Jahres stehen wieder Fördergelder für den altersgerechten Umbau von Wohnungen bereit. Es lohnt, die Fördermöglichkeiten auszuloten – man sollte aber nicht zu lange warten.

  • „Barrierefreiheit“ ist DAS Zukunftsthema. Die Zahl der Senioren steigt in den kommenden Jahren weiter massiv an und damit verbunden die Nachfrage nach barrierefreien Immobilien. Aber auch vorausschauende jüngere Menschen stellen sich immer häufiger die Frage nach der Umsetzung von Barrierefreiheit. Der Bedarf an barrierefreien Immobilien ist bereits jetzt wesentlich größer als der Bestand.

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    Bauen & Wohnen Samstag, 28. Januar 2017 4

    BeimSanieren anmorgen denken KfW gibt seit Anfang Januar wieder Zuschüsse für das Beseitigen von Barrieren.

    nicht nur ältere Menschen, Per- sonen mit eingeschränkter Mo- bilität und Kinder profitieren von Rampen statt Stufen sowie breiteren Türdurchgängen.

    Auch für die agile Generation 50plus lohnt sich eine entspre- chend umgebaute Wohnung, da sie neben der verbesserten Zu- kunftsfähigkeit der Wohnung den Komfort erhöht und die Un- fallgefahr senkt.

    Fortsetzung auf Seite 5

    Dieses Jahr stellt der Bund 125 Millionen Euro zur Verfügung, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.

    „Die jetzt wieder aufgenom- mene Förderung barriereredu- zierender Maßnahmen sieht Zu- schüsse in Höhe von zehn Pro- zent der förderfähigen Kosten vor“, sagt Petra Hegen von Zu- kunft Altbau. „Für den höher- wertigen Förderstandard ‚Al- tersgerechtes Haus‘ gibt es sogar 12,5 Prozent.“ Die Zuschusshöhe beträgt 200 bis 6250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten lie- gen bei 2000 Euro.

    Alternativ kann auch die Kre- ditvariante, für die es in der zweiten Jahreshälfte 2016 keine Unterbrechung gab, in Anspruch genommen werden: Bis zu 50.000 Euro anrechenbare Kos- ten pro Wohneinheit sind mög- lich.

    KfW gibt wieder Zuschüsse Wer seine Wohnung oder sein Haus vor Einbrechern schützen möchte, erhält Zuschüsse in Höhe von 200 bis 1500 Euro oder einen Kredit. Gefördert werden unter anderem der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechan- lagen, Gitterstäben, die Nachrüs- tung von einbruchhemmenden Türen sowie Beleuchtungssyste- me.

    Die Maßnahmen können mit barrierereduzierenden Schritten kombiniert werden – es gilt aber die Zuschusshöchstgrenze von 6.250 Euro.

    Der Bedarf nach barrierefrei- en Wohnungen ist hoch und wird in Zukunft angesichts des demografischen Wandels weiter steigen. Im Jahr 2030 wird die Zahl der über 65-Jährigen auf 20 Millionen anwachsen – über 50 Prozent mehr als heute. Doch

    Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland sind älter als 65 Jah- re. Für viele von ihnen ermögli- chen barrierefreie Wohnungen, länger in den eigenen vier Wän- den zu bleiben. Das Beseitigen von Stolperfallen in der eigenen Wohnung wird jetzt wieder mit Geld vom Staat gefördert: Die KfW gibt seit 4. Januar 2017 Zu- schüsse bis 6250 Euro zur Um- rüstung. Auch Maßnahmen ge- gen Wohnungseinbrüche wer- den finanziell unterstützt. Da- rauf weist das vom Umweltmi- nisterium Baden-Württemberg geförderte Informationspro- gramm Zukunft Altbau hin.

    Hauseigentümer sollten sich im Zuge einer energetischen Sa- nierung daher überlegen, ob sie gleichzeitig auch barriereredu- zierende Maßnahmen umsetzen. „Die Kombination der Maßnah- men senkt die Kosten, da Mehr- facharbeiten wegfallen“, rät Pe- tra Hegen von Zukunft Altbau.

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