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medianet - die ganze Zeitung

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  • medianet.at

    Von Sabine Bretschneider

    WIEN. Seinen 15. Geburtstag feier-te krzlich das Marktforschungsin-stitut Marketagent.com. medianet fhrte mit Marketagent.com-Chef Thomas Schwabl ein Gesprch ber die schwierigen ersten Jahre, blauugige Annahmen, graue Mu-se und Geburtstagswnsche.

    medianet: Am Anfang war die Idee Thomas Schwabl: Ja, lustigerweise wurde die Idee bei einem Radaus-flug mit meinem Steuerberater ge-boren. Tags darauf haben wir mit der Umsetzung begonnen, ohne Businessplan, ohne sich den Markt anzuschauen. Es ist doch eigentlich dumm, in Zeiten wie diesen noch am Telefon Umfragen zu machen, habe ich mir gedacht. Das wre doch per SMS viel schlauer. Und das Ganze msste vollautomatisch funktionieren von der Umfragen-programmierung bis zum Rech-nungsversand. Im Endeffekt haben wir diese Funktionen kein einziges Mal verwendet. Unsere Kunden auch nicht. Wir sind in unserer an-fnglichen berheblichkeit davon ausgegangen, dass wir die mobile und die Onlineforschung erfunden htten. Dabei gab es das lngst in Deutschland, UK, den USA.

    medianet: Start-up-Mentalitt knnte man das auch nennen Schwabl: Nein, Blauugigkeit. Heu-tige Start-ups machen Business-

    plne, schauen sich an, wie der Markt funktioniert, wer die groen Player sind, welche Technologi-en es gibt Wir sind im Prinzip von zwei Annahmen ausgegangen, die nie funktioniert haben SMS als Befragungsmedium und Do-it-yourself als marktreife Metho-de. Unsere dritte Hypothese war brigens: Onlineforschung ffnet den Markt fr Klein- und Mittel-betriebe das hat sich so auch nicht bewahrheitet.

    medianet: Sie sind ausgerechnet in der Zeit rund um 9/11 gestartet Schwabl: Ja, willkommen geheien hat uns damals niemand. Als wir am Start waren, herrschte die gro-e Depression. Es gab berall In-teresse fr unser Geschftsmodell, aber auch viele Zweifel

    medianet: Ich habe ein Zitat aus einem der ersten Berichte in me-

    nuierlich sinken. Marketagent.com entwickelt sich gegenlufig wegen des Fokus auf online sind wir die Krisengewinnler. Insgesamt wer-den Erhebungen aber immer weni-ger relevant. Durch Social Media, durch Big Data bekommt man Zah-len und Daten aus so vielen Quel-len. Dadurch wird die Interpretati-on und die Beratung immer wich-tiger. Man muss auch ein bissl das Graue-Maus-Image ablegen, mehr Farbe in die Marktforschung brin-gen.

    medianet: Diesen allgegenwrti-gen Druck Richtung Digitalisie-rung spren Sie in Ihrem Unter-nehmen ja nicht so sehr Schwabl: Nein, tun wir nicht. All-gemein ist es so, dass man in der Marktforschung heute auch ein Sparringspartner fr den Auftrag-geber ist, ihn in der Problem lsung untersttzt, einen helicopter view auf manche Dinge hat. Wenn man das mit den Paradebeispielen ver-gleicht mit Foto, Film, Musik , wo die Digitalisierung binnen krzester Zeit Branchen durchei-nandergewirbelt hat, dann sieht man, dass die Digitalisierung in der Marktforschung keine Revo-lution ist. Das geht langsam vor sich, es empfinden nur manche Marktteilnehmer als schnell. De facto stimmt es nicht. Mobile Re-search per se ist insofern nicht die Zukunftsherausforderung, weil Online und Mobile ohnehin ver-schmelzen, einfach weil Umfragen auf allen Plattformen funktionieren mssen. Wir knnen niemandem vorschreiben, wie er die Fragen be-antwortet.

    medianet: Was also ist das nchs-te groe Ding? Das Pendant zu Industrie 4.0 in der Mafo wre Schwabl: Die Digitalisierung wird voranschreiten, die Nicht-Digitali-sierten sterben aus. Es wird noch mehr internationalen Wettbewerb geben, die Lndergrenzen werden sich auflsen. Es wird neue Markt-teilnehmer geben, die in unserem Teich fischen: Social Media-Mo-nitoring-Unternehmen, Unterneh-mensberater. Es wird durch Big Data valide Mglichkeiten geben, um Dinge zu erfassen anstatt sie zu erfragen. Wenn ich Ihre Be-wegungsmuster am Smartphone auslesen kann, dann muss ich Sie nicht fragen, wie viele Kilometer Sie mit dem Auto fahren. Das wei ich auf den Meter genau von Ihrem Handy. Do-it-yourself wird zulegen sptestens seit dem Einstieg von Google in diesen Markt ist das klar.

    medianet: Was sind Ihre finanziel-len Ziele auf diesem schrumpfen-den Markt?Schwabl: Wir budgetieren je-denfalls nach wie vor gar nichts, entscheiden sehr viel aus dem Bauch heraus und wachsen kon-stant. Am Anfang war das ja nicht schwierig: Aus nix wird ja schnell nix plus eins (lacht). Dann haben wir uns eine Zeit lang jedes Jahr verdoppelt. Von dem sind wir lei-der auch weg. Und jetzt haben wir in der Regel ein sehr niedriges zweistelliges Wachstum so um die zehn, 15 Prozent. Auf dem Kurs sind wir auch heuer obwohl die letzten vier Wochen schon recht ruhig waren Aber ein Wachstum wird sich ausgehen.

    medianet: Jetzt visualisieren wir noch eine Geburtstagstorte zum 15er: Was wrden Sie sich beim Kerzerl ausblasen wnschen?Schwabl: Der einzig legitime Wunsch ist eigentlich: Es soll nie schlechter werden. Es fehlt uns an nichts, wir haben ein wundersch-nes Bro in beschaulicher Umge-bung. Wir knnen alle davon ganz gut leben. Wenn wir auf diesem Kurs weitermachen knnen, dann bin ich schon zufrieden. Ich strebe ja nicht die Weltherrschaft an. Vier oder fnf Prozent mehr Umsatz machen mich nicht glcklicher, nicht reicher und nicht rmer. Am Ende des Tages mchte ich einfach zufrieden sein.

    Wir sind die Krisengewinnler15 Jahre Marketagent.com: Gestartet in der Zeit der groen Depression nach 9/11, etablierte sich der Online-Marktforscher parallel zum Siegeszug des Internets. Fr die Zukunft prognostiziert Thomas Schwabl, Grnder und Chef des Geburtstagskinds, noch mehr internationalen Wettbew