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1 LEBEN UND ARBEITEN IM AUSLAND APRIL 2016 INTERN RECHTLICHES WELTWEIT BDAE-SEMINAR M itarbeiterentsendungen nach China richtig planen. SCHULAUFENTHALTE Z ehn Dinge, die keiner in den USA verpassen sollte. AUFENTHALTSRECHT W enn ein falsches Visum die Entsendung stoppt.

LEBEN UND ARBEITEN IM AUSLAND - BDAE Gruppe...die aktuellen Newsletter „Leben und Arbeiten im Ausland“ hinterlegt, ebenso wie Pressemitteilungen und Presseartikel von und über

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    LEBEN UND ARBEITEN IM

    AUSLANDAPRIL 2016

    INTERN

    RECHTLICHES

    WELTWEIT

    BDAE-SEMINAR

    Mitarbeiterentsendungen nachChina richtig planen.

    SCHULAUFENTHALTE

    Zehn Dinge, die keiner in den USAverpassen sollte.

    AUFENTHALTSRECHT

    Wenn ein falsches Visum die Entsendung stoppt.

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    INTERN

    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    10 Lebenshaltungskosten für Auslän-der in China – Expat-Schnäppchen auf dem Prüfstand

    11 Vier Tipps, um als Expat erfolgreichzu sein

    12 Immer mehr Frauen wollen insAusland entsandt werden

    13 Benimm- und Verhaltensfehler wirken sich auf den Geschäftser-folg aus

    16 Kofferpacken: Frauen packen deutlich anders als Männer

    16 Immer mehr Studierende machen mit Erasmus+ ein Auslandspraktikum

    17 Neuer Trend unter Jugendlichen:Freiwilligenarbeit-Rundreisen

    18 Buchtipp: Interkulturelle Paare undihre größten Herausforderungen –Liebe ohne Grenzen

    19 Diabetes-Ratgeber für Reisende19 US-Studie: Glücklicher und gesün-

    der dank freier Zeiteinteilung imBüro und Home-Office

    20 Derzeit mehr Menschen fettleibigals untergewichtig

    21 Schulaufenthalte: Zehn Dinge, diekeiner in den USA verpassen sollte

    23 Eigene Immobilie auf Mallorcalohnt sich weiterhin

    24 Maut: Wie die Österreich-Vignettekorrekt angebracht wird

    24 Impressum

    GESUNDHEIT

    14 Airberlin14 Salzburg Airport präsentiert

    Sommerflugplan 201615 Lufthansa15 United Airlines: Kein Platz für

    Übergewichtige

    6 „Seit dem Regierungswechsel gibtes Hoffnungen in Argentinien.“

    3 BDAE-Seminar Mitarbeiterent-sendung nach China

    4 Kostenloses BDAE-Business-Break-fast zum Thema Antragsverfahrenbei Auslandsentsendungen

    4 Entsendungsmanagement Afrika5 BDAE-Homepage mit neuem Kon-

    zept und Design

    EDITORIAL

    8 Aufenthaltsrecht: Wenn ein falsches Visum eine Entsendungstoppt

    Liebe Leserin,Lieber Leser,entgegen der verbreiteten Annahme, wonach es Frauen seltener ins Ausland zieht,sind deutschland- und weltweit mehr Frauen als je zuvor bereit, für den Job insAusland entsandt zu werden. Besonders bemerkenswert: Es trauen sich sogarmehr berufstätige Mütter als Väter eine Auslandsentsendung zu. Dies sind Er-kenntnisse einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PwC, die Sie aufder Seite 12 finden.

    Eine Auslandsentsendung zu organisieren, ist fürjedes Unternehmen zweifelsohne eine große He-rausforderung, denn an das Projekt Ausland sindzahlreiche Auflagen geknüpft. Zu diesen gehörenauch nationale Einreisebestimmungen. Was in Sa-chen Aufenthaltsrecht grundlegend zu beachtenist, erfahren Sie auf der Seite 8.

    In dieser Newsletter-Ausgabe haben wir vieles ineigener Sache zu berichten. So freuen wir uns beispielsweise über unseren neuenWebauftritt (Seite 5) und wir stellen Ihnen unser neues BDAE-Business-Breakfast inHamburg vor (Seite 4), zu dem auch Sie herzlich eingeladen sind. Zudem lesen Sie,was wir Personalern auf unserem Seminar „Mitarbeiterentsendung nach China“(Seite 3) bieten.

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihre Silvia Opitz

    ZAHL DES

    junge Menschen aus demAusland waren im Studi-enjahr 2015 in Deutsch-l and immat r i ku l i e r t .(DAAD und DZHW)

    321.569MONATS

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    Infolge des Zuwachses ausländischer Investoren möchteChinas Regierung den Expat-Markt verstärkt kontrollierenund verschärft zunehmend die Gesetze hinsichtlich der Be-schäftigung von ausländischen Mitarbeitern (Expats). Ge-schäftsführer und Personalverantwortliche deutscherUnternehmen, die ihre Mitarbeiter nach China entsenden,sollten diese neuen Bestimmungen kennen und einhalten,denn bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen, Lan-desverweise sowie Einreiseverbote und schlimmstenfallsHaftstrafen.

    In der Praxis führen neben den sich häufig ändernden Bedin-gungen auch die unterschiedlichen Verfahrensweisen in deneinzelnen Provinzen des Landes zu Schwierigkeiten bei derEntsendung. So bereitet bereits die Vertragsart – Entsende-vertrag oder lokaler Vertrag – erste rechtliche und admini-strative Probleme. Einige lokale Behörden verlangen bei derBeantragung des chinesischen Arbeitsvisums einen lokalenArbeitsvertrag. In anderen Provinzen wiederum reicht ledig-lich der Entsendevertrag für die Erteilung der Arbeitsdoku-mente.

    Doch was bedeutet das in der Praxis für das entsendendeUnternehmen und den entsandten Mitarbeiter? Was ist beider Beantragung des Arbeitsvisums beziehungsweise der Ar-beitserlaubnis bereits im Vorfeld zu beachten? Kann der Mit-arbeiter im deutschen Sozialversicherungssystem verbleiben?Wie verhält es sich mit dem deutsch-chinesischen Sozialversi-cherungsabkommen? Was gilt es bei der Steuerpflicht so-wohl für das Unternehmen als auch für den Entsandten anVorgaben zu erfüllen? Welche Neuerungen gibt es durch dasim März letzten Jahres unterzeichnete Doppelbesteuerungs-abkommen zwischen China und Deutschland?

    Auf all diese Fragen wird der Auslandsexperte BDAE gemein-sam mit spezialisierten Referenten aus den Bereichen Auf-enthalts- und Arbeitsgenehmigungsrecht, Sozialver-sicherungsrecht und Steuerrecht auf dem eintägigen Se-minar Antworten geben.

    Ziel ist es, Fach- und Führungskräften sowie Global MobilityManagern zu zeigen, wie Lösungen innerhalb dieser Rechts-gebiete ideal aufeinander abgestimmt werden können. Wäh-rend des Seminars erhalten die Teilnehmer

    • einen ganzheitlichen Überblick über die Herausforderun-gen von Entsendungen nach China,

    • hilfreiche Tipps zur bestmöglichen Absicherung der Mitar-beiter und

    • vielfältige Anregungen, um Entsendungen effektiv zu ge-stalten.

    Daneben werden viele Praxisbeispiele und ein Erfah-rungsaustausch mit Kollegen geboten.

    INTERN

    BDAE-SEMINAR MITARBEITERENTSENDUNG NACH CHINA

    SEMINARDATEN

    Mittwoch, 15.6.2016 von 9.30 Uhr bis 17.30 UhrKühnehöfe 3, 22761 Hamburg

    Teilnahmegebühr: 690 Euro zuzüglich MwSt.

    Für BDAE-Mitglieder: 600 Euro zuzüglich MwSt.

    Zum Seminarprogramm und den Anmeldeunterlagen

    Kontakt: Simone Richter ([email protected])

    [email protected]://www.bdae.com/images/events/downloads/China-Seminar_Jun16.pdf

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    INTERN

    Egal ob Dienstreise, kurz- oder langfristige Entsendung –damit der Auslandseinsatz möglichst keine Haftungsrisi-ken birgt, müssen Unternehmen bei Behörden wie etwa denKrankenkassen oder der DVKA die richtigen Anträge stellen.

    Personalverantwortliche stehen dabei häufig vor folgendenFragen:

    • Welche Anträge sind wann und wie bei welchen Behör-den zu stellen?

    • Mit welchen Bearbeitungszeiten ist zu rechnen? • Wie werden die betroffenen Mitarbeiter in der Zwischen-

    zeit abgesichert?

    Tatsächlich ist aktuell jeder zweite bei den Krankenkasseneingereichte Antrag zur Prüfung einer Entsendung fehler-haft, unvollständig oder unbrauchbar. Die Konsequenz: Auchdie daraus resultierenden Prüfbescheide sind fehlerhaft, aberfür Unternehmen rechtlich bindend. Im schlimmsten Falldroht ein Scheitern des Auslandseinsatzes.

    Auf dem BDAE Business Breakfast erläutern wir Ihnen in lok-kerer Atmosphäre und bei einem anschließenden persönli-chen Austausch bewährte Vorgehensweisen, die es Ihnenleichter machen werden, grenzüberschreitende Mitarbeiter-

    entsendungen zu verstehen und ganzheitlich zu ma-nagen.

    KOSTENLOSES BDAE-BUSINESS-BREAKFAST ZUM THEMA ANTRAGSVERFAHREN BEI AUSLANDSENTSENDUNGEN

    Im Rahmen der Veranstal-tungsreihe "Crown WorldMobility Talk" findet am 12.Mai 2016 in Frankfurt amMain eine informative, kos-tenfreie Gesprächsrundezum Thema Mitarbeiterent-sendungen nach Afrikastatt. Mit dabei ist auchBDAE-Sozialversicherungs-experte Omer Dotou.

    Für viele multinationale Un-ternehmen nimmt die Be-deutung von Entsendungennach und innerhalb dieseraufstrebenden Region zu.Vor allem die Themen Für-sorgepflicht, Sicherheit undGesundheitsabsicherungvon Expatriates im Kontextdes Entsendemanagements

    Afrika rücken in den Fokus.Während dieser Veranstal-tung sollen die Teilnehmernicht nur Trends über inter-nationale Personaleinsätzeerfahren, sondern auch eineideale Plattform erhalten,um Verantwortliche ausdemselben Arbeitsbereichkennen zu lernen und sichauszutauschen.

    Die Teilnehmer haben dieMöglichkeit, mit den folgen-den ausgewiesenen Exper-ten zum Thema Entsendungnach Afrika zu diskutieren.

    Mehr Infos zur Veranstal-tung hier.

    ENTSENDUNGSMANAGEMENT AFRIKA

    © Alberto Masnovo - Fotolia.com

    Wann: 25. Mai 2016 (von 8:30 bis 11 Uhr)Wo: 25hours Hotel HafenCity Hamburg, Überseeallee 5,20457 Hamburg

    Anmeldung: Bis zum 20. Mai bei Frau Simone Richter([email protected])

    Flyer runterladen

    https://www.bdae.com/images/news/downloads/240/business-breakfast-sozialversicherungsrecht.pdf

    [email protected]://www.crownworldmobility.com/en-us/page/crown-world-mobility-talk-frankfurthttps://www.crownworldmobility.com/en-us/page/crown-world-mobility-talk-frankfurt

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    INTERNDie BDAE GRUPPE hatihre Homepage überar-beitet und relauncht. Kern-stück der neu gestaltetenSeite ist der Tariffinder, mitdessen Hilfe Personen, dielängerfristig ins Auslandgehen, den für sie passen-den Versicherungstarif wäh-len können.

    Darüber hinaus nimmt dieWebseite eine klare Eintei-lung zwischen Privat- undGeschäftskunden vor, sodass die einzelnen Zielgrup-pen schneller zu dem für sieadäquaten Angebot gelan-gen.

    Jeder Versicherungstarifwird auf der neuen Seiteübersichtlich und über dieMaßen transparent darge-stellt. Potenzielle Kundenfinden dort etwa sämtlicheUnterlagen zu den Tarifen(einschließlich der komplet-ten Versicherungsbedingun-gen), übersichtlicheInfoblätter sowie Informa-tionen zu etwaigen Aus-schlüssen vomVersicherungsschutz. Selbst-verständlich bietet die neueWebpräsenz auch die Mög-lichkeit, Versicherungenschnell, sicher und bequemonline abzuschließen.

    In der Service-Rubrik findenbestehende wie potenzielleKunden alle für sie relevan-ten Unterlagen und Info-blätter zum Downloadbereit; ergänzt wird dieserBereich durch eine Seite,auf der alle häufig gestell-ten Fragen (FAQ) zusam-mengefasst sind.

    In der Rubrik Presse & Aktu-elles können die Nutzerneben allen BDAE-internenVeranstaltungen auch ex-terne Events (zum BeispielMessen, Konferenzen,Workshops) abrufen, aufdenen das Unternehmenpräsent ist. Zudem sind dortdie aktuellen Newsletter„Leben und Arbeiten imAusland“ hinterlegt, ebensowie Pressemitteilungen undPresseartikel von und überden BDAE.

    Die Seite steht in deutscherund englischer Sprache zurVerfügung. Mehr unterwww.bdae.com

    BDAE-HOMEPAGE MIT NEUEM KONZEPT UND DESIGN

    https://www.bdae.com/

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    BDAE: Argentiniens Wirtschaftsleis-tung wird dieses Jahr vermutlich sin-ken. Erwarten Sie unter dem neuenPräsidenten Macri einen Umschwung?

    Konner: Diesen Umschwung erwarteich nicht nur, sondern er wurde bereitseingeleitet und dies, obwohl die neueRegierung erst wenige Wochen im Amtist. Direkt nach dem Regierungswech-sel wurden die Devisenkontrollen auf-gehoben und es sind bereits auf 87Prozent aller Produkte die Importre-striktionen weggefallen. Auch die Be-setzung des Kabinetts mit vielenehemaligen Unternehmensmanagernunterstreicht den neuen wirtschaftsfreundlichen Kurs der Re-gierung. So werden wir zwar für 2016 wohl noch einenRückgang des Bruttoinlandsprodukts sehen, aber bereits fürdas kommende Jahr erwarten wir einen Anstieg um vier bisfünf Prozent.

    BDAE: Argentinien leidet unter hoher Inflation. Was bedeu-tet das für Unternehmen?

    Konner: Die Inflationist tatsächlich ein Pro-blem. Aufgrund derwirtschaftspolitischenErbschaft der AmtszeitKirchners erwarten Ex-perten auch noch indiesem Jahr eine Infla-tion von rund 33 Pro-zent. Aber vieleUnternehmen sindschon seit Jahren oder Jahrzehnten im Land, was auch unser100-jähriges Kammerjubiläum in diesem Jahr belegt. Siehaben mit der Zeit gelernt, sich mit der Inflation zu arrangie-ren. Die Firmen bemühen sich daher, Gewinne nicht zu akku-mulieren, sondern das Geld direkt in der Landeswährung zuinvestieren.

    BDAE: Zwar weisen die deutschen Ausfuhrdaten von Januarbis November 2015 auf eine Erholung der Exporte nach Ar-gentinien hin, aber sie sind seit 2010 nur leicht angestiegen.Woran liegt dies?

    Konner: Insbesondere die Importre-striktionen der letzten Regierunghaben dazu geführt, dass die Poten-ziale der Handelsbeziehungen nichtausgenutzt werden konnten. Dochtrotz dieser Politik, die sehr stark aufImportsubstitutionen setzte, sind dieExporte deutscher Firmen über dieJahre gestiegen. Durch die nun erfolgteRücknahme der Restriktionen und dieReduzierung bürokratischer Hürdenwerden wir aber hoffentlich bald dasvolle Potenzial ausnutzen können.

    BDAE: Seit über einem Jahrzehnt lau-fen die Verhandlungen für ein Freihan-

    delsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, demneben Argentinien auch Brasilien, Paraguay, Uruguay undVenezuela angehören. Wie ist hier der aktuelle Stand undwelche Vorteile erwarten Sie von einem Abschluss?

    INTERVIEW„SEIT DEM REGIERUNGSWECH-SEL GIBT ES HOFFNUNGEN INARGENTINIEN.“

    Trotz hoher Inflation und einerschwachen wirtschaftlichen Ent-wicklung keimt in Argentinien nachden Wahlen im November letzten Jah-res neue Hoffnung auf. Barbara Kon-ner, Hauptgeschäftsführerin der AHKsArgentinien, Paraguay und Uruguay,spricht im Interview über das geplanteFreihandelsabkommen zwischen derEU und dem Mercosur und die wirt-schaftliche Zukunft Argentiniens.

    Wirtschaftsdaten Argentinien

    Zur AHK

    BIP pro Kopf (2016)*: 13.284 US-DollarWirtschaftswachstum (2016)*: - 0,5 Prozent

    Deutsche Einfuhren (2015): 1.413,4 Millionen EuroDeutsche Ausfuhren (2015) 2.445,4 Millionen EuroHermes Länderkategorie: 7Ease of Doing Business 2016: 121 von 189 Ländern

    Gründungsjahr: 1916Standort: Buenos AiresKontakt: Barbara KonnerE-Mail: [email protected]: +54-11 5219 4023

    Quellen: GTAI 2015, Destatis

    * Prognose

    mailto:[email protected]

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    INTERVIEWKonner: Durch den Politikwechsel kommt neuer Schwungin die Verhandlungen, welche zuletzt etwas stockten. Erstkürzlich hat Präsident Macri bei einem Treffen des Mercosursbetont, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der EU und derAbschluss des Abkommens seien. Deshalb hoffe ich, dass esmittelfristig zu einem Abkommen kommt. Dadurch würdendie Zölle sinken, was die Bedingungen für den Handel miteiner Region mit rund 400 Millionen Konsumenten auch fürdeutsche Unternehmen deutlich verbessern könnte.

    BDAE: Ihre drei AHKs bieten die Basisdienstleistung Ge-schäftspartnervermittlung an. Wie gehen Sie dabei vor?

    Konner: Zunächst ermitteln wir entsprechend der konkre-ten Vorgaben des Kunden lokale Partner, die Interesse aneiner Zusammenarbeit mit einem deutschen Unternehmenhaben und stellen die Profile in einem Bericht zusammen.Auf Wunsch des Kunden organisieren wir im Anschluss einTreffen der Unternehmen hier vor Ort, bei dem Unterneh-mensbesichtigungen durchgeführt und die nächsten Schrittevereinbart werden können, bei denen wir ebenfalls gerneberatend zur Seite stehen.

    BDAE: Beenden Sie bitte den folgenden Satz: „Argentinienist ein attraktiver Investitions- und Exportmarkt, weil…“

    Konner:… es über einen großen Nachholbedarf in den Be-reichen Infrastruktur und Energie, ein hohes Bildungsniveauund reiche Vorkommen strategischer Rohstoffe verfügt, die

    langfristig beste Wachstumschancen versprechen.

    Dieses Interview wurde vom Deutschen Industrie- und Han-delskammertag (DIHK) zur Verfügung gestellt.

    BARBARA KONNER

    Barbara Konner studierte Volkswirtschaftslehre (VWL) undPolitikwissenschaft. Über Stationen bei der Wirtschafts-kommission der UNO für Lateinamerika (CEPAL), der GTZ(heute GIZ), der EXPO GmbH und der chilenischen Bot-schaft in Berlin kam sie 2002 zum Deutschen Industrie-und Handelskammertag.

    Seit 2011 leitet sie die AHKs Argentinien, Paraguay undUruguay.

    Argentinien: wirtschaftliche Ziele der neuen Regierung

    Quellen: ARD, dpa, NZZ

    http://www.dihk.de/http://www.dihk.de/

  • RECHTLICHES

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    Der Anteil an Mitarbeitern, die für ihren deutschen Ar-beitgeber vorübergehend im Ausland tätig werden,wächst stetig. Es ist der kurzfristige Auftrag in China oderdas neu zu eröffnende Büro in den USA, die nach Ansichtvon Fachabteilungen und Geschäftsführung am besten mor-gen in Angriff genommen werden sollten. Selbst wenn fürdiese Aufgaben die richtigen Mitarbeiter zur Verfügung ste-hen, so stellen solche Auslandstätigkeiten die Personalabtei-lungen vor einige Herausforderungen und nicht zuletztspielen das richtige Visum und die vorhandene Arbeitser-laubnis eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Unter-nehmens im Ausland. Der Dschungel an unterschiedlichenVisaarten und permanenten Änderungen im Einreise- sowiedem Arbeitsgenehmigungsrecht in den einzelnen Ländern istdabei für Personalverantwortliche kaum noch zu durchdrin-gen. Aus Unwissenheit oder – wenn wir einmal ehrlich sindauch aus Zeitmangel – wird somit schnell einmal das falscheVisum für den Mitarbeiter beantragt.

    Falsches Visum mit fatalen FolgenDoch die Beantragung des falschen Visums kann sowohl fürden Mitarbeiter als auch für das Unternehmen fatale Folgenhaben. Folgendes Beispiel hat sich letztes Jahr so zugetra-gen:

    Ein deutsches mittelständisches Unternehmen möchte zweiMitarbeiter in einer neuen Niederlassung in den USA für dreiJahre einsetzen. Einer der beiden Mitarbeiter, Herr Schneider,soll die Niederlassung in Seattle zukünftig leiten. Der andereMitarbeiter, Herr Müller, soll vor Ort als Sales Manager arbei-ten. Da der Standort in Seattle schon vor einem Jahr gegrün-det wurde, fliegt Herr Schneider regelmäßig in die USA, umvor Ort alles in die Wege zu leiten, lokales Personal anzustel-len, Kunden zu akquirieren und erste Aufträge zu bearbei-ten. Da er sich nie länger als 90 Tage in den USA aufhält,reist Herr Schneider mit einem Touristenvisum. Herr Müllerhingegen war nur einmal mit dem Touristenvisum in denUSA, um sich im Rahmen eines Look & See-Trips ein Bild vonseiner zukünftigen Umgebung zu machen, die Kollegen ken-nenzulernen und nach einer Wohnung zu suchen.

    Als für beide Mitarbeiter alle vertraglichen Bedingungen ge-klärt sind und sich die beiden einverstanden erklären, nunfür drei Jahre in den USA tätig zu werden, wird eine Visa-agentur beauftragt, sich um die Arbeitsvisa der Mitarbeiterzu kümmern. Schnell wird klar, dass für beide Mitarbeiter einL-1 Visum beantragt werden soll, da es sich um eine unter-nehmensinterne Versetzung handelt und beide Mitarbeiterüber vertieftes Fachwissen verfügen, welches nachgewiesenwerden kann. Beide Anträge werden beim Konsulat einge-reicht und weitere Vorkehrungen für die Auslandseinsätzewerden getroffen, denn eigentlich – so die Visaagentur –kann nichts schief gehen.

    Visumantrag von US-Behörden abgelehntNach einer Bearbeitungszeit von etwa fünf Monaten wirdder Antrag von Herrn Müller bewilligt, der von Herrn Schnei-der hingegen abgelehnt. Warum haben die Behörden so ent-schieden? Was sind Konsequenzen für das Unternehmenund Herrn Schneider?

    Zunächst einmal haben die Behörden die Anträge genau ge-prüft. Dabei ist wohl aufgefallen, dass Herr Schneider mehr-mals ohne eine entsprechende Arbeitserlaubnis in den USAfür seinen Arbeitgeber tätig war. Damit war Herr Schneiderin der Vergangenheit aus Sicht der US-Behörden illegal inden USA tätig. Für das Unternehmen ist die Ablehnung einegroße Überraschung und gleichzeitig ein Schock. Wieso galtder Besuch von Herrn Schneider in den USA als illegale Be-schäftigung? Er sollte doch lediglich ein paar Vorkehrungentreffen. Ein Klärungsgespräch mit einem auf Aufenthalts-recht spezialisierten Anwalt bringt Licht in die Dunkelheit:Wer mit einem Touristenvisum in die USA einreist, darf sichausschließlich – also ohne jede Ausnahme – zu touristischenZwecken (daher auch die Bezeichnung „Touristenvisum“) inden USA aufhalten. Das heißt, ausländische Reisende dürfendort Urlaub machen oder wie im Fall von Herrn Müller dasLand bereisen und sich Land und Leute anschauen.

    Herr Schneider hingegen war selbst während seiner kurzenBesuche in den Staaten für seinen Arbeitgeber aktiv. Er hatdort Aufträge erledigt und sogar Kunden akquiriert. Er istalso einer Arbeitstätigkeit nachgegangen. Wie diese Tatsachezu den US-Behörden durchgedrungen ist, bleibt unklar. Faktist jedoch, dass der deutsche Mitarbeiter offiziell illegal be-schäftigt war und nun auch nicht mehr offiziell und legal inden USA arbeiten darf.

    AUFENTHALTSRECHT: WENN EIN FALSCHES VISUM EINE ENTSENDUNG STOPPT

  • Herr Schneider Schlaflos in SeattleWer soll nun also zukünftig das Büro in Seattle leiten? Wäh-rend die Nachricht der Visaagentur das Unternehmen er-reicht, befindet sich Herr Schneider schon wieder dienstlichin Seattle – erneut mit einem Touristenvisum. Inzwischenwurde sein Umzugsgut verschifft und der Rest seines Haus-stands in Deutschland eingelagert. Seinen Wohnsitz inDeutschland hat er aufgegeben. Eine Relocationagenturwurde beauftragt, für Herrn Schneider eine Wohnung in Seattle für die nächsten drei Jahre zu finden, momentanwohnt er übergangsweise in einem Hotel. Herr Schneidersitzt gewissermaßen fest. Ohne gültiges (langfristiges) Visumbekommt er keine Sozialversicherungsnummer (SSN), die erbeispielsweise für das Abschließen eines Mietvertrags, die Er-öffnung eines Kontos oder die Entgegennahme seines Um-zugsgutes benötigt.

    Er muss also zurück nach Deutschland, wo er keinen Wohn-sitz mehr hat und kommt erst einmal bei Freunden unter.Sein Umzugsgut bleibt zunächst beim amerikanischen Zollund wird nach langem „Hin und Her“ wieder zurück nachDeutschland verschifft. Seine ursprüngliche Position wurdeinzwischen neu besetzt und Herr Schneider selbst muss sichmit einer anderen Stelle im Unternehmen zufrieden geben,bis sich wieder eine adäquate Position für ihn ergibt. Wäh-renddessen wird mit allen Mitteln und anwaltlicher Unter-stützung in den USA und Deutschland an einer Lösunggearbeitet, nun doch noch ein Visum und eine Arbeitserlaub-nis für Herrn Schneider zu bekommen. Das Unternehmenhat inzwischen einen fünfstelligen Betrag für den Auslands-einsatz von Herrn Schneider ausgegeben, der unter Umstän-den nun gar nicht mehr stattfinden wird. Herr Schneider istmit seiner Situation und auch seiner aktuellen Position sehrunglücklich und sucht nach neuen beruflichen Herausforde-rungen außerhalb des Unternehmens. Währenddessen ver-sucht Herr Müller in Seattle sowohl die Niederlassung zuleiten als auch seine Funktion als Sales Manager wahrzuneh-men. Er ist mit der Situation überfordert und ebenfalls unzu-frieden.

    Strafzahlungen und lebenslanges Einreiseverbot alsFolgeDie dargestellte Situation ist noch eine der harmloseren, diesich immer wieder in Unternehmen abspielen. Denn je nachEinsatzland können das falsche Visum oder eine nicht vor-handene Arbeitserlaubnis auch drastischere Folgen haben alsim dargestellten Fall der Entsendung nach Seattle. Wird diesvon den Behörden vor Ort entdeckt, drohen Strafzahlungenund die sofortige Ausreise des Mitarbeiters sowie ein lebens-langes Wiedereinreiseverbot. Unter Umständen muss dasUnternehmen im jeweiligen Land seine Geschäftstätigkeitbeenden und darf diese auch nicht mehr aufnehmen.

    Hinzu kommt: Ein betroffener Mitarbeiter kann seinen Ar-beitgeber auf Schadensersatz verklagen, sollte er ein lebens-langes Einreiseverbot für ein bestimmtes Land bekommen,da der Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht nicht nachgekom-men ist. Weitere Folgen von illegalen Mitarbeitereinsätzen imAusland sind Demotivation des Mitarbeiters und Imagescha-den des Unternehmens. Denn je häufiger die Expats selbstvon den Folgen einer mangelhaft geregelten Entsendung be-troffen sind, desto geringer ist die Bereitschaft bei den Kolle-gen in Deutschland, alle Zelte abzubrechen und für dasUnternehmen einen bestimmten Zeitraum im Ausland tätigzu werden.

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    RECHTLICHES

    AUTORINSimone Richter ist Young Professio-nal bei der auf Unternehmensbera-tung für Auslandsentsendungen/International Assignments speziali-sierten BDAE GRUPPE.

    Tel.: +49-40-30 68 74-46E-Mail: [email protected]

    [email protected]

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    Was kostet das Leben in China? Wofür zahlen Auslän-der im Reich der Mitte mehr Geld und wofür weni-ger? Wer sich auf einen längeren Aufenthalt in einer chinesi-schen Stadt vorbereitet, möchte wissen, welche Kosten inder Zeit im Ausland entstehen werden. Dieser Beitrag gibteinen aktuellen Überblick der Lebenshaltungskosten unterBerücksichtigung verschiedener Regionen und Lebensstile.

    Vor nicht allzu langer Zeit wurde Starbucks von chinesischenMedien kritisiert, weil das Unternehmen in China höherePreise für seine Produkte nehme als in den USA. EinUnternehmenssprecher der amerikanischenKette bejahte dies mit der Erklärung, dass diehöheren Preise in China das Ergebnis gestie-gener Kosten vor Ort seien. Der Fall ist eingutes Beispiel für die Lebenshaltungskostenund den Preis einer westlichen Lebensweisein China. Oft heißt es, China sei noch ver-hältnismäßig günstig, dann wiederum wer-den die hohen Kosten im Reiche der Mittebeanstandet. Genau genommen stimmt beides.

    Chinesische Lebenshaltungskosten im Vergleich mitDeutschlandUm die Preise im Reich der Mitte einzuschätzen, muss natür-lich die eigene Währung betrachtet werden. Der Euro ist imVergleich zum Renminbi � � � , kurz Yuan � genannt, zurzeitrelativ schwach. Für einen Euro erhält man aktuell gut siebenRenminbi (Stand: März 2016). Vor einigen Jahren konnteman noch im Verhältnis 1:10 umtauschen, was Reisendenund Expats natürlich mehr Freude bereitet hat. Trotzdem sinddie durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in China nochimmer vergleichsweise niedrig für Deutsche. Die umfangrei-che Cost of Living-Datenbank Numbeo beschreibt die Lebens-haltungskosten in China derzeit als knapp ein Drittel günsti-ger als in Deutschland. Die Miete ist laut der Datenbank im-merhin noch sechs Prozent niedriger. Wie kommt es jedoch,dass viele Ausländer in China langfristig genauso viel wieoder noch mehr Geld ausgeben als in ihrem Heimatland?

    Diskrepanz zwischen chinesischem Leben und westli-chem LuxusDies hängt zuallererst mit den üblichen Wohnorten von Aus-ländern zusammen. Die bei Expats und ausländischen Studie-renden beliebten Städte Shenzhen, Shanghai und Pekingetwa sind im landesweiten Vergleich deutlich teurer. Hinzukommt das besondere Konsumverhalten von Ausländern imReich der Mitte. In einem günstigen Restaurant kann mansich in China schon für wenige Euro satt essen, durchschnitt-lich für circa 2,80 Euro. Doch viele Ausländer bevorzugen diegehobene Küche, wenn nicht westliche Restaurants und Su-permärkte. Laut Numbeo kostet in China ein Liter Milch imDurschnitt 1,80 Euro, heimisches Bier der halbe Liter rund 85Cent. Ein 500 Gramm-Laib Brot liegt durchschnittlich bei un-gefähr bei 1,50 Euro, das Kilo Bananen bei rund 1,25 Euro.Doch gerade bei Lebensmitteln unterscheiden sich die Preise

    zwischen chinesischen Einkaufsläden und westlichen Super-markt-Ketten wie Metro und Carrefour stark. Wer als Aus-länder nicht auf Import-Produkte verzichten möchte, kannalso durchaus mehr Geld beim Lebensmitteleinkauf ausge-ben als in der Heimat. Speziell in Deutschland punkten dieDiscount-Supermärkte bekanntlich mit sehr günstigen Ange-boten, sodass der Preisunterschied nach dem Umzug nachChina besonders auffällt. Noch stärker als westlicher Luxuserleichtern indes die scheinbar günstigen Annehmlichkeiten

    in China die ausländischen Brieftaschen.

    Häufige Fehleinschätzung der Lebenshal-tungskosten in China„Die Taxifahrt zum Hotel nur drei Euro? Dasgönne ich mir!“ Wer in China zum erstenMal eine Taxirechnung begleicht, kommtschnell ins Schwärmen. Da die Regierungdie Spritpreise im Land noch immer rechtniedrig hält, sind die Preise für Fahrten mit

    Taxi, Uber und ähnlichen Anbietern verhältnis-mäßig günstig. Doch lauert hier auch die Kos-

    tenfalle. Denn wer nun täglich mit dem Taxiunterwegs ist, gibt schnell mehr Geld aus als im Hei-

    matland, wo man nur in Notfällen auf den Fahrservice zu-rückgreift. Vergleichbares lässt sich für die bei Ausländernbeliebte Massage feststellen. Für 20 Euro kann man selbst inPeking eine professionelle 90 Minuten-Massage in einer se-riösen und gepflegten Einrichtung erstehen. Doch bleibt die-ser und ähnlicher Luxus in China nur dann günstig, wennman ihn so selten genießt wie zu Hause. Wer das importierteWohlleben bevorzugt, beispielsweise in Form westlicher Lu-xusmarken, muss sich zusätzlich mit der chinesischen Steuerauf eingeführte Waren dieser Art herumschlagen.

    Empfehlungen für Ausländer in ChinaGenerell lohnt es sich nicht nur finanziell, fernab der größtenMetropolen zu arbeiten und zu leben. Zwar steigen auch inden Randregionen die Preise, da mehr und mehr Menschendorthin ausweichen. Doch nach wie vor kostet das Leben nir-gends so viel wie in den bekannten Großstädten. Jeder musspersönlich entscheiden, ob er oder sie auf das beinahe west-liche Lebensgefühl in einer Stadt wie Shanghai verzichtenkann und dafür in einer weniger internationalen Stadt in diechinesische Kultur und Gesellschaft eintauchen will. Nichtwenige Ausländer suchen sich einen Standort, der wenigs-tens guter Ausflugspunkt für Reisen in China ist, wenngleicher selbst nicht zu den Top-Adressen gehört. Ebenso lohnens-wert ist es, offen für die chinesische Küche zu sein und nichtvon Anfang an ausschließlich westliche Produkte einzukau-fen. Nicht ganz entkräften lässt sich zugleich das Argument,dass bei Import-Produkten die Lebensmittelsicherheit über-zeugender ist. Aufgrund dieser Wahrnehmung kaufen auchviele Chinesen verstärkt eingeführte Produkte.

    Quelle: http://china-kommunikation.de/

    EXPATRIATESLEBENSHALTUNGSKOSTEN FÜR AUSLÄNDER IN CHINA – EXPAT-SCHNÄPPCHEN AUF DEM PRÜFSTAND

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    http://china-kommunikation.de/http://interculturecapital.de/essen-und-trinken-in-china-ein-leitfaden-fuer-anfaengerhttp://interculturecapital.de/essen-und-trinken-in-china-ein-leitfaden-fuer-anfaengerhttp://interculturecapital.de/essen-und-trinken-in-china-ein-leitfaden-fuer-anfaengerhttp://interculturecapital.de/starbucks-china-wegen-hoher-preise-kritisierthttp://interculturecapital.de/starbucks-china-wegen-hoher-preise-kritisiert

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    EXPATRIATESBerufliche Einsätze finden zuneh-mend in alle geografischen Regio-nen der Welt statt: Sei es die deutscheWebdesignerin, die für zwei Jahre inHongkong tätig ist oder der indische IT-Spezialist, der eine Zeit lang inDeutschland arbeitet. HochqualifizierteMenschen gehen dahin, wo sie opti-male Entwicklungsmöglichkeiten unddie beste Lebensqualität vorfinden.Wie bestehen Sie im Ausland und set-zen Ihre Talente bestmöglich am globa-len Arbeitsmarkt ein? Diese vier Tippshelfen Ihnen, im Ausland beruflich er-folgreich zu sein.

    Tipp 1:Beobachten Sie viel, bewerten SiewenigNeben Ihrer fachlichen Kompetenz istfür den Erfolg einer Tätigkeit im Aus-land Ihre interkulturelle Kompetenzentscheidend. Gefragt ist also Ihre Fä-higkeit, die Wertvorstellungen und Lö-sungsstrategien Ihrer Kunden, Kollegenund Partner am neuen Einsatzort zuverstehen. Überprüfen Sie Ihre kulturellgeprägten Werte. Treten Sie wenn esschwierig wird einen Schritt zurück,atmen Sie tief durch und akzeptierenSie, dass es viele Perspektiven undWahrheiten gibt und viele Wege, diezum Ziel führen.

    Tipp 2:Entdecken Sie die MenschenSuchen Sie an Ihrem neuen EinsatzortKontakte zu unterschiedlichen Natio-nalitäten und sozialen Schichten.Schotten Sie sich nicht in Orten ab, wonur Expatriates leben. Und bleiben Sienicht unter „ihresgleichen“, nur umschwierige Situationen zu vermeiden.Sie haben in einem neuen Land einehervorragende Gelegenheit, Ihr kultu-relles Wissen enorm zu erweitern. Nut-zen Sie sie.

    Tipp 3: Entdecken Sie das Essen unddie kreative SzeneBeschränken Sie sich auch beim Essennicht nur auf das, was Sie schon ken-nen. Gehen Sie auf Märkte, um neueProdukte und Zutaten zu entdecken.Suchen Sie einfache, lokal geführte Re-staurants auf. Schauen Sie sich Filmean, die an Ihrem Einsatzort produziertwurden. Lesen Sie Lyrik und Prosa vonlokalen Schriftstellern. So werden Siedie Menschen und Ihre Werte besserverstehen.

    Tipp 4: Pflegen und erweitern SieIhr NetzwerkNutzen Sie Videokonferenzen, netzba-sierte Telefondienste und soziale Me-dien, um Ihre geschäftlichen undprivaten Kontakte systematisch zu pfle-gen und zu erweitern. Erstellen Sie einProfil in mehreren Sprachen auf Linke-dIn und halten Sie sich über Fachgrup-pen, Nachrichtendienste und Podcastsüber Branchenentwicklungen auf demLaufenden – sowohl in Ihrem neuenEinsatzort als auch in der Heimat. Dieinternationale Verflechtung des Ar-beitsmarktes bietet neue Chancen, er-fordert aber eine ganzheitlicheSichtweise auf berufliche Möglichkei-ten. Das erfolgreiche Steuern der eige-nen Karriere setzt ein Bewusstsein fürdie eigenen Stärken und Fähigkeitenvoraus.

    VIER TIPPS, UM ALS EXPAT ERFOLGREICH ZU SEIN

    AUTORJan-Christoph Daniel hat als Perma-nent Resident mehr als sieben Jahrein Singapur und Hong Kong gelebtund ist zertifizierter interkulturellerBusiness Trainer und Moderator.Unter der Marke »Untold Colors«hilft er Unternehmen bei der strate-gischen Personalentwicklung.

    E-Mail: [email protected]

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    [email protected]://www.untoldcolors.com/blog%20/t%20_blank

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    EXPATRIATESFür 64 Prozent der Frauen weltweit (Deutschland 61 Pro-zent) ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts einwichtiges Kriterium für die Wahl ihres Arbeitgebers und dieTreue zum Unternehmen. Allerdings: 19 Prozent wenigerFrauen als Männer sind der Meinung, dass ihr derzeitiger Ar-beitgeber beiden Geschlechtern die gleichen Chancen fürAuslandsentsendungen bietet. Dies hat die Studie „Modernmobility: Moving women with purpose“ der Wirtschaftsprü-fungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter tausenden be-rufstätigen Frauen in 40 Ländern ergeben.

    Der Wunsch vieler Frauen nach mehr beruflicher Mobilitätscheitert jedoch oft an der Realität. Mehr als die Hälfte (57Prozent) der für Auslandsaufenthalte verantwortlichen Füh-rungskräfte gibt an, dass Mitarbeiterinnen in ihren Unterneh-men noch unterrepräsentiert sind, wenn es um das Arbeitenim Ausland geht.

    Auch berufstätige Mütter wollen ins Ausland

    Während 60 Prozent der weltweit tätigen Unternehmendas Arbeiten im Ausland als Talentschmiede für zukünftigeFührungskräfte verstehen, sind bisher jedoch nur 22 Prozententschlossen, den Frauenanteil bei Auslandseinsätzen zu er-höhen. Nur 22 Prozent der Führungskräfte bejahen, dass ihreMobilitäts- und Diversity-Strategien übereinstimmen.

    Die PwC-Studie stellt mit ihren Kernaussagen einige Annah-men und Geschlechter-Stereotypen in Frage. Dazu zählt diebisher weit verbreitete Auffassung, dass Mütter generellnicht im Ausland arbeiten wollen oder diesen Schritt nichtwagen, auch weil sie die Differenz zum höheren Einkommenihres Partners nicht verringern wollten. Tatsächlich aber sind41 Prozent der Frauen, die gerne im Ausland arbeiten wür-den, Mütter. Bei den Männern sind 40 Prozent der Väterdazu bereit. 77 Prozent der Frauen in Ehen mit einem Part-ner, der ebenfalls eine Karriere durchläuft, verdienen ähnlichoder mehr als ihr Partner. Diese „Doppelkarrieren“ werdendamit für Unternehmen zu einer Herausforderung in SachenMobilität – das gilt gleichermaßen für männliche und weibli-che Talente.

    International tätige Unternehmen sollten daher zunächst dietatsächlichen Barrieren erkennen und verstehen, die sowohlMitarbeiterinnen als auch Mitarbeitern im Zusammenhangmit Auslands-Entsendungen im Wege stehen, rät PwC. Umdies zu erreichen, ist es wichtig datenbasiert und analytischvorzugehen. Nur auf der Basis von erhobenen Daten undderen Analyse ist ein klarer Blick auf die Situation möglich.

    „Was passiert, wenn ich wieder zu meiner Arbeitsstelle imHeimatland zurückkehre?“ Drei der fünf größten Bedenken,die Frauen im Hinblick auf Auslandsaufenthalte sehen, ste-hen im Zusammenhang mit dieser Frage. An der Spitze die-ser Liste rangiert mit 44 Prozent (Deutschland 50 Prozent) dieSorge, welche Rolle und Position im Unternehmen nach derRückkehr aus dem Ausland auf sie wartet. Flexibilität undWahlmöglichkeiten als Bestandteil der Entsendungsangebotewürden Auslandsaufenthalte für 80 Prozent der Frauen at-

    traktiver machen.

    IMMER MEHR FRAUEN WOLLEN INS AUSLAND ENTSANDT WERDEN

    Weitere Ergebnisse der Studie:

    74 Prozent (Deutschland 73 Prozent)der Befragten (Frauen und Männer) sagten, dass die ers-ten sechs Jahren der Beschäftigung die beste Zeit füreinen Auslandsaufenthalt sei – 33 Prozent der befragtenUnternehmen bieten in diesem Zeitraum keine Entsen-dungen an.

    65 Prozent (Deutschland 61 Prozent)der Frauen wünschen sich mehr Transparenz, wenn es umdie Möglichkeiten eines beruflichen Auslandsaufenthaltesgeht.

    49 Prozent (Deutschland 41 Prozent)stimmen zu, dass es in ihrem Unternehmen ausreichendweibliche Vorbilder gibt, die bereits Auslandserfahrungengesammelt haben.

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    http://www.pwc.com/gx/en/about/diversity/women-at-pwc/internationalwomensday/moving-women-with-purpose.htmlhttp://www.pwc.com/gx/en/about/diversity/women-at-pwc/internationalwomensday/moving-women-with-purpose.html

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    EXPATRIATESBenimm- und Verhaltensfehler, insbesondere im Kontaktmit ausländischen Geschäftspartnern, können das Ausfür die Geschäftsbeziehungen bedeuten. Eine aktuelle Studiedes Reiseportals Booking.com bestätigt das: 62 Prozent derGeschäftsreisenden weltweit glauben, dass Etikette-Fehlersich negativ auf den Erfolg des Unternehmen auswirkenkönnen. In Deutschland sind sogar 70 Prozent der Business-Reisenden dieser Ansicht.

    Booking.com hat für der Studie mehr als 4.500 Geschäftsrei-sende in acht Ländern befragt. Ein Drittel (32 Prozent) gabzu, auf Reisen bereits einen Fauxpas begangen zu haben.Beinahe die Hälfte (45 Prozent) der Befragten hat bereits er-lebt, dass einem Kollegen oder Geschäftspartner ein kulturel-ler Ausrutscher passiert ist.

    Business-Etikette ist wichtig fürs GeschäftMehr als 80 Prozent finden es wichtig, über kulturelle Nor-men informiert zu sein, wenn man geschäftlich in ein ande-res Land reist. Drei von vier Geschäftsreisenden (73 Prozent)geben an, dass sie sich vorher über ihr Reiseziel informieren,um die Business-Etikette eines Landes besser zu verstehen,doch dass dies nicht immer einen Fauxpas verhindert. DieHälfte der Befragten (49 Prozent) befürchtet, dass sie unwis-sentlich einen Kunden oder Geschäftspartner beleidigenkönnten.

    Geschäftsessen und Small TalkViele Geschäftsreisende werden beim bloßen Gedanken anein Geschäftsessen nervös. Denn jedes Land hat seine eige-nen Verhaltensregeln was Essgewohnheiten und das richtigeBenehmen bei Tisch angeht. Einer von drei Befragten be-fürchtet, zu viel Alkohol angeboten zu bekommen (30 Pro-zent). Ebenso viele Befragte fürchten sich vor Small Talk mitGeschäftspartnern, die sie nicht besonders gut kennen.Knapp ein Viertel der Geschäftsreisenden sorgt sich, dass Restaurants in fremden Ländern nicht auf spezielle Essge-wohnheiten, wie beispielsweise vegetarische oder vegane Er-nährung eingehen.

    Mobile Geräte bitte abschaltenEin Nebeneffekt einer immer digitaleren und mobileren Weltist, dass das Smartphone omnipräsent ist. Aber Vorsicht –das Handy verleitet zum Fauxpas: Global gesehen hält fastdie Hälfte der Befragten (46 Prozent) es für den größten Ver-haltensfehler, während eines Meetings mobile Geräte zu be-nutzen – insbesondere in den USA oder in Großbritannien.Deutsche Geschäftsreisende hingegen sehen in der Begrü-ßung das O und A für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung:Knapp die Hälfte der befragten Deutschen (47 Prozent) siehtdie falsche Begrüßung eines Geschäftspartners als einen dergrößten kulturellen Fauxpas. Ähnlich beurteilen dies die Ja-paner: 61 Prozent betrachten eine falsche Begrüßung als diehöchste Form der Unhöflichkeit. Vor einer internationalenGeschäftsreise sollte man sich also unbedingt über die jewei-ligen Gepflogenheiten vor Ort informieren.

    Die richtige EntschuldigungWas also tun, wenn man unwissentlich (oder wissentlich)einen Fauxpas begangen oder gar einen ausländischen Ge-schäftspartner beleidigt hat? Sieben von zehn japanischenGeschäftsreisenden (69 Prozent) raten, zu handeln und sichsofort zu entschuldigen. Über die Hälfte (55 Prozent) derdeutschen Geschäftsreisenden ist der gleichen Meinung, imGegensatz zu nur 37 Prozent der Italiener. Ein Viertel vonihnen (26 Prozent) – der höchste Prozentsatz aller befragtenLänder – gibt an, dass sie versuchen würden, einen Scherz zumachen, um die Situation aufzulockern.

    BENIMM- UND VERHALTENSFEHLER WIRKEN SICH AUF DEN GESCHÄFTSERFOLG AUS

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  • Ab sofort ist der finale Gesamtflugplan für diesen Som-mer im Internet abrufbar oder auch als Printversion amSalzburg Airport erhältlich. Unter http://www.salzburg-air-port.com können Sie schon jetzt Ihren Sommerurlaub pla-nen.

    Auszüge aus dem Flugprogramm:Täglich Palma de MallorcaJeden Donnerstag nach IbizaJeden Sonntag nach BurgasDreimal pro Woche nach OlbiaSonntags nach Calvi und Lamezia Terme

    Sonnen-DestinationenNatürlich kann man auch 2016 ab Salzburg viele Sonnen-Des-tinationen erreichen. Egal ob Sie nach Hurghada, Tirana, Bur-gas, Calvi, Araxos, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Ibiza, Palma deMallorca, Istanbul, Antalya, Lamezia Terme, Olbia, Porto,Dublin oder Stockholm fliegen wollen – diese Destinationensind ab Salzburg nonstop erreichbar.

    Will man weiter wegfliegen, kommt man über die von Salz-burg aus angebotenen internationalen Drehscheiben Istan-bul, Wien, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Palma deMallorca und London zu malerischen Plätzen auf der ganzenWelt. Über Frankfurt sind Orte wie Rio de Janeiro, Salvadorda Bahia, Fortaleza (Brasilien), San José (Costa Rica), PuntaCana, Santo Domingo (Dominikanische Republik), MontegoBay (Jamaica), Mombasa, Kilimanjaro, Nairobi (Kenia), Ha-vanna, Holguin, Varadero (Kuba), Male (Malediven), Mauri-

    tius (Mauritius), Cancun (Mexiko), Windhoek (Namibia),Mahe Island (Seychellen), Colombo (Sri Lanka), Sansibar(Sansibar), Johannesburg und Kapstadt (Südafrika) erreich-bar.

    Über das Drehkreuz Wien erreicht man nicht nur Larnaca (Zy-pern) schnell und mit kurzen Umsteigezeiten, ab Wien wer-den täglich viele europäische Ziele und Langstreckendesti-nationen angeboten. Auch das Drehkreuz Istanbul erfreutsich größter Beliebtheit, wenn es etwa nach Shiraz (Iran), Jo-hannesburg (Südafrika) oder Tashkent (Usbekistan) gehensoll. Via Istanbul gibt es zahlreiche Weiterflugmöglichkeitenin die ganze Welt vom Mittleren Osten, Indien, Pakistan, inden Fernen Osten sowie Afrika bis Nord- und Südamerika.Auch British Airways ist einer der wichtigen Ganzjahrespart-ner des Salzburger Flughafens und befördert Gäste von Salz-burg nach London Gatwick.

    Nicht fehlen dürfen die NIKI- und Air-Berlin-Flüge auf demspanischen und portugiesischen Markt. Hier bietet sich dasDrehkreuz Palma de Mallorca sowie Berlin und Düsseldorf fürWeiterflüge in zahlreiche Destinationen an. In Salzburg ein-steigen und in Alicante, Barcelona, Bilbao, Jerez de la Fron-tera, Madrid, Malaga, Sevilla, Valencia oder Faro aussteigen!Auch auf Hamburg müssen Sie diesen Sommer nicht verzich-ten, denn easyJet hat die Frequenzen in die Hansestadt deut-lich erhöht.

    Quelle: Pressetext

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    AIRBERLIN

    Die zweitgrößte deutsche Flugge-sellschaft hat das Flugangebotvon Berlin nach Budapest erhöht undverbindet die beiden Städte montagsbis freitags nun dreimal täglich. Derneue Flug AB8260 startet abends um21:30 Uhr in Berlin und erreicht Buda-pest um 22:55 Uhr. Für Reisende ausBudapest ergibt sich daraus ein zusätz-licher Flug, der um 6:25 Uhr in der un-garischen Hauptstadt startet und um

    7:55 Uhr in Berlin landet. Für die Flügeab Berlin stehen zahlreiche Anschluss-verbindungen zur Verfügung.

    Insbesondere Geschäftsreisende kön-nen von dem erweiterten Angebotprofitieren, da diese durch einen Flugam Morgen, am Nachmittag und demneuen Flug am Abend nun noch flexi-bler ihre Termine gestalten können.Gäste aus Ungarn erreichen durch den

    neuen Flug am Morgen zudem einenoch höhere Anzahl von Anschlussflü-gen ab Berlin-Tegel zu weiteren Zielenin Europa und weltweit.

    Die Flüge können auf airberlin.com, te-lefonisch rund um die Uhr im ServiceCenter unter 0180 6 - 334 334 (dt.Festnetz: 0,20 Euro pro Anruf/ dt. Mo-bilfunknetz: max. 0,60 Euro pro Anruf)und im Reisebüro gebucht werden.

    AIRLINES

    SALZBURG AIRPORT PRÄSENTIERT SOMMERFLUGPLAN 2016

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    www.pressetext.comhttp://www.salzburg-airport.com/de/http://www.salzburg-airport.com/de/

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    Die Fluggesellschaft Uni-ted Airlines http://uni-ted.com stockt ab Mai 2016ihre Economy-Class um je-weils einen Sitz pro Reiheauf. Alle Sitzplätze müssendeshalb um rund drei Zenti-meter verschmälert werden,während mehr Entertain-ment für einen gleichblei-benden Komfort sorgen soll.

    Neue AnordnungDie zurzeit gängige Sitz-An-ordnung "Zwei-Fünf-Zwei"im Flugzeugmodell Boeing-777 soll bei den United Air-lines bereits in diesem Jahrvon einem Drei-Vier-Drei-Aufbau abgelöst werden.Mit einem weiterem Sitz-platz pro Reihe hätten ins-gesamt mehr Passagiere inder Economy-Class des Flie-gers Platz, was mehr Um-satz für die Airline bedeutet.

    Der verfügbare Freiraum inder Kabine und somit auchder Komfort der Fliegendennimmt mit der kommendenVeränderung jedoch dras-tisch ab, denn die Sitze sind

    unter der neuen Anordnungnicht mehr 46 Zentimeter,sondern nur noch etwa 43Zentimeter breit. Geradeübergewichtige Personenkönnten darunter leiden.Um den Makel zu kaschie-ren, bemüht sich die Airline,mit neuem Entertainmentfür Ablenkung zu sorgen.

    Airlines unter DruckUnited Airlines kündigteneue Halterungen für Ta-blets und Smartphones fürmehr Ordnung am Platz an.Das Wi-Fi-Angebot soll imFlieger zudem erweitertwerden. Schon im Mai die-ses Jahres soll die Umset-zung der Pläne in denBoeing-Maschinen der Air-line beginnen und bis 2017fertiggestellt sein. Es ist ab-zusehen, dass in naher Zu-kunft auch andere Flug-gesellschaften nachziehenwerden, um dem Wettbe-werb standzuhalten.

    Quelle: Pressetext

    UNITED AIRLINES: KEIN PLATZ FÜR ÜBERGEWICHTIGE

    LUFTHANSA

    AIRLINES

    Die Kranich-Airline wei-tet ihr Europaangebotab München weiter aus. Soerreichen Fluggäste im kom-menden Sommer zwei wei-tere Mittelmeerziele ohneumzusteigen. Ab dem 14.Mai geht es nach Santorin,bereits am 15. Mai folgt derErstflug nach Korfu. Diesüdliche Kykladen-Insel San-torin steht jeweils samstags,Korfu an jedem Sonntag aufdem Flugplan. Die beidengriechischen Inseln werdeneinmal wöchentlich abPfingsten angeboten. AuchPortugal steht wieder aufdem Münchner Flugplan.Porto wird ab dem 24. Aprilviermal wöchentlich ange-boten.

    Insgesamt fliegt Lufthansain diesem Sommer nonstopzu 36 Urlaubsdestinationen.Alle Ziele werden mit Flug-zeugen der Airbus A320-Fa-milie in zwei Reiseklassenangeboten. Damit könnenPassagiere ihre Flüge auch inder Business Class genießen.

    Ziele in Osteuropa sind starkim Kommen. Mit Beginn desSommerflugplans bietetLufthansa ihren Gästen einezweite Verbindung nach Un-garn an: Debrecen steht –neben Budapest – seit dem11. April 2016 dreimal wö-chentlich auf dem Flugplan.Ein weiteres neues Ziel inOsteuropa ist Rzeszow. DieStadt im Südosten Polens,Sitz vieler internationalerKonzerne, wird seit dem 28.März täglich ab Münchenbedient. Auch die wichtigsteHafenstadt der Ukrainesteht in diesem Sommerwieder auf dem Flugplan:Odessa wird vom 31. Märzbis zum 29. Oktober zwei-mal wöchentlich angeflo-gen. Alle neuen Destinati-onen in Osteuropa werdenmit einem Jet vom Typ Bom-bardier CRJ900 der Luft-hansa CityLine bedient.

    Zusammen mit ihrem Part-ner British Midland wirdLufthansa ihr Streckennetzweiter ausbauen. Künftigkönnen Lufthansa Kundenab München zweimal täg-lich das englische South-ampton, täglich Norrköpingin Schweden und zweimaltäglich Bergamo in der Lom-bardei, Italien, nonstop er-reichen. Rostock wirdkünftig sechs Mal in derWoche angeflogen. Tallinnist eine weitere neue Desti-nation ab München. DieHauptstadt von Estland wirdzusammen mit Adria Air-ways zweimal täglich abMünchen angeboten.

    Insgesamt bringt Lufthansaihre Passagiere in diesemSommer zu 136 Zielen in 47Ländern auf vier Kontinen-ten.

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    www.pressetext.comhttps://www.united.com/ual/en/ae/?root=1https://www.united.com/ual/en/ae/?root=1

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    VERMISCHTESKOFFERPACKEN: FRAUEN PACKEN DEUTLICH ANDERS ALS MÄNNER

    Für viele Reisende ist StressfaktorNummer Eins das Kofferpacken, wieeine Umfrage des Marktforschungsinsti-tuts TNS Emnid im Auftrag der For-schungsgemeinschaft Reisen e.V. erge-ben hat. Vor allem jüngeren Urlaubernzwischen 30 und 39 Jahren treibt dieFrage, was ins Gepäck gehört, Schweiß-perlen auf die Stirn. Generell fällt auf:Männer gehen gelassener mit demThema um als Frauen. Nur 27 Prozentder männlichen Reiselustigen gaben dasPacken als einen Stressfaktor an. Unterden Damen waren es mehr als ein Drit-tel. Auch in Sachen Kofferinhalt undPackgeschwindigkeit unterscheiden sichdie Geschlechter, wie andere Untersu-chungen zeigen.

    Eine weitere Umfrage des Portals Kof-fer24 fand heraus, dass 15 Prozent derFrauen mehr als eine Woche für das Zu-sammensuchen ihres Kofferinhalts benö-tigen. 46 Prozent der befragten Männerschaffen das an nur einem Tag – einDrittel von ihnen verlässt sich sogar al-lein auf ihr Gedächtnis und packt die

    Reisetasche ohneListe. Das weiblicheGeschlecht ist da we-niger mutig: NurneunProzentvonihnenpackenohneSpick-zettel.Kaumüberra-schend,aber ineiner Stu-die des briti-schenUnternehmensHoliday Hypermar-ket bestätigt: Frauenpacken in der Regel viel zu viele Klamot-ten ein, brauchen verhältnismäßig langefür die Vorbereitung und haben amEnde doch die Hälfte vergessen. Der Er-hebung zufolge nehmen Männer für

    eine Woche Auszeit durchschnittlich 18Kleidungsstücke mit. Frauen packengleich doppelt so viel ein, also 36 Teile.Doch weniger Gepäck ist nicht immermehr. Das Forsa-Institut fand heraus,dass nur sieben von zehn deutschenMännern eine Reiseapotheke im Urlaubdabei haben – bei den Frauen liegt derAnteil bei 85 Prozent.

    Das weibliche Geschlecht hat nicht nurdie passenden Schuhe für jeden Anlassim Koffer, sondern auch das richtigeMedikament für kleinere oder auch grö-ßere Beschwerden. Zur Grundausstat-tung zählen zum Beispiel Mittel gegenMagen-Darm-Beschwerden, Erkältungs-präparate und Verbandsmaterial. WeilHitze und zu viel Sonne das Kopf-schmerzrisiko erhöhen, gehören auchSchmerzmittel in jede Reiseapotheke.Das Life-Science-Unternehmen Bayer hatein Handout mit „7 Tipps zum Koffer-packen“ erstellt, dass kostenlos herun-tergeladen werden kann.

    Quelle: www.bayer.de

    IMMER MEHR STUDIERENDE MACHEN MIT ERASMUS+ EIN AUSLANDSPRAKTIKUM

    Neben den Auslandsstudienaufenthalten fördert Eras-mus+ auch Auslandspraktika. Fast 7.500 deutsche Stu-dierende machten von dieser Möglichkeit Gebrauch – rund18 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2013/2014. Das be-richtet der Deutsche Akademischen Austausch Dienst(DAAD).

    „Das große Interesse junger Menschen, für ein Praktikum insAusland zu gehen, weckt Hoffnung für Europa: Es zeigt,dass sie weltoffen und interessiert sind und sich gut vorstel-len können, in einem anderen europäischen Land zu arbei-ten“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

    Ebenso profitieren immer mehr Hochschulmitarbeiter von denErasmus+ Fördermöglichkeiten beispielsweise durch Weiterbil-dungsmaßnahmen im Ausland. Vor dem Hintergrund der ak-tuellen europäischen Herausforderungen sind laut dem DAADProgramme wie Erasmus+ dringender denn je. Es ist wichtig,andere Länder, ihre Kulturen und Sprachen zu verstehen, umgemeinsam Perspektiven entwickeln zu können.

    Immer mehr Studierende aus Deutschland absolvieren einenTeil ihrer akademischen Qualifizierung im Ausland. Mit Eras-mus+ sind knapp 38.000 Studierende zwischen drei Mona-ten und einem Jahr in Europa unterwegs. Wie in den vergan-genen Jahren gehen Erasmus-Studierende deutscher Hoch-schulen besonders gern nach Spanien, Frankreich und Groß-britannien. Bei Praktikanten ist Großbritannien das beliebtesteGastland, gefolgt von Spanien und Frankreich. Hochschuldo-zenten lehren am häufigsten in Frankreich, Spanien undPolen. Bei Fortbildungen für Mitarbeiter von Hochschulenstehen Großbritannien, Spanien und Finnland an der Spitze.

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    https://www.daad.de/de/http://www.bayer.de/http://www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/43C95E730762CCC2C1257F8B003F539A/$file/Tipps-Reiseapotheke.pdfhttp://www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/43C95E730762CCC2C1257F8B003F539A/$file/Tipps-Reiseapotheke.pdf

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    VERMISCHTESNEUER TREND UNTER JUGENDLICHEN: FREIWILLIGENARBEIT-RUNDREISEN

    Das freiwillige Engagement in sozialen Projekten gehörtbei jungen Leuten derzeit zu den beliebtesten Formendes Auslandsaufenthalts. Einige Anbieter haben nun so ge-nannte „Freiwilligenarbeit-Rundreisen“ im Programm, eineKombination aus dem englischen „Volunteering“ und be-gleiteten Touren im Land, die speziell auf die Bedürfnisse jun-ger Teilnehmer ausgerichtet sind. Das Fachportal freiwilli-genarbeit.de hält Informationen zu den Rundreisen bereitund vergleicht Angebote verschiedener Organisationen.

    Die Anbieter solcher auch „Voluntour“ oder manchmal „Vo-lunteer & Travel“ genannten Reisen haben die Touren auf dieBedürfnisse und Interessen junger Leute zugeschnitten: Sowerden auf den zwei- bis vierwöchigen Rundreisen zwarauch wichtige Sehenswürdigkeiten des Landes besucht, dieReisegruppen bewegen sich aber vor allem abseits der übli-chen Touristenpfade. Bei den Besichtigungen spielen Natur,Kultur und Geschichte meist eine große Rolle, die Aktivitätenwährend der Tour reichen von Trekking und Rafting überYoga und Meditation bis hin zu Koch- und Sprachkursen.Gereist wird in kleinen Gruppen mit Guide, die Teilnahme isthäufig schon ab 17 Jahren möglich.

    Die freiwillige Arbeit findet dabei entweder in Form einesKurzeinsatzes als Teil der Reise statt oder im Anschluss anden Trip. Auch möglich ist ein so genanntes „Schnupper-Vo-lunteering“ im Verlauf der Tour, in einem oder mehreren Pro-jekten. Auf diese Weise kann der einzelne Teilnehmer jeweilsherausfinden, ob er im Anschluss an die Rundreise noch ineinem der von ihm besuchten Projekte als freiwilliger Helfertätig sein möchte. Volunteer-Rundreisen finden häufig inLändern statt, in denen es viele Projekte und entsprechendeEinsatzmöglichkeiten gibt. Bisher werden vor allem Touren inAsien angeboten.

    Wer mehr tun möchte, als zu reisen, kann sich im Rahmeneines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) im Ausland engagie-ren. Interessenten, die beispielsweise in Bildungs- und Kultur-einrichtungen arbeiten möchten, können sich aktuell bis zum3. Mai online unter www.kulturweit.de für ein FSJ bewer-ben. Der Freiwilligendienst beginnt am 1. März 2017. AlleTeilnehmer werden pädagogisch begleitet und finanziell un-terstützt. Sie erhalten Versicherungsschutz, Zuschüsse zu Rei-sekosten, Sprachkurs und monatlich 350 Euro.

    Seit 2009 hat das Programm über 2.500 Freiwillige entsandtund ist mit dem Quifd-Siegel für Qualität in Freiwilligendien-sten ausgezeichnet. Nach Abschluss des Freiwilligendiensteserwartet die Absolventen ein umfangreiches Weiterbildungs-angebot und die Zusammenarbeit in einem jungen Experten-netzwerk zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.Kulturweit ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommis-sion und wird in Kooperation mit dem Auswärtigen Amtdurchgeführt.

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    http://www.kulturweit.de/de.htmlhttp://www.freiwilligenarbeit.de/http://www.freiwilligenarbeit.de/

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    VERMISCHTESBUCHTIPP: INTERKULTURELLE PAARE UND IHRE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN – LIEBE OHNE GRENZEN

    Bikulturelle Paare sind heute aufgrund der Globalisierungkeine Seltenheit mehr. 18,5 Prozent der Ehen in Öster-reich sind heute interkulturell (Zum Vergleich: Deutschland:13 Prozent, Schweiz über 35 Prozent) – Tendenz steigend.Auf die Herausforderungen, vor denen bikulturelle Paare ste-hen, werden allerdings die wenigsten Betroffenen vorberei-tet. Es gibt kaum Vorbilder für diese Lebensform, die immermehr Paare wählen.

    Das im September 2015 erschienene Buch „Ein Paar – zweiKulturen. So gelingt die Liebe in einer globalisierten Welt“von Karin Schreiner, Sozialanthropologin und internationalanerkannte Trainingsexpertin auf dem Gebiet interkulturellerKompetenz und Kulturwissen, beschäftigt sich mit den zen-tralen Themen, mit denen binationale Paare konfrontiertsind. Dazu zählen beispielsweise die unterschiedlichen kultu-rellen Werte und in der Folge verschiedene Weisen der All-tagsbewältigung oder die Wahl des Landes, in dem Land dasPaar lebt.

    Zahlreiche Studien bestätigen, dass trotz der unterschiedli-chen Wertekultur bikulturelle Paare beständiger als monokul-turelle Paare sind. Woran liegt das? Wie meistern binationalePaare ihren Alltag? Worin liegen ihre größten Herausforde-rungen? Karin Schreiner hat dazu insgesamt 25 Paare – da-runter auch interreligiöse – interviewt. Ein eigenes Kapitel istchristlich-muslimischen Paaren gewidmet – ihre Lebensformist bis jetzt am wenigsten dokumentiert. Der Anteil an christ-lich-muslimischen Ehen ist verschwindend klein und beträgtin Österreich etwas über einem Prozent, in Deutschlandunter einem Prozent und in der Schweiz etwa 6,4 Prozent.Die Frage, wer wem nachfolgt, ist zentral.

    Denn oft gehen damit ungleiche Machtverhältnisse einher(finanzielle Abhängigkeit, keine sozialen Kontakte, geringeBerufsmöglichkeiten, keine Sprachkenntnisse). Welche Spra-che miteinander gesprochen wird, wie hoch der Einfluss beider Ursprungsfamilie ist, Fragen zur Kindererziehung sowieMehrsprachigkeit stehen ebenfalls im Zentrum. Eine weitereThematik, die selten betrachtet wird: das historische Ge-dächtnis, das bei bikulturellen Paaren in keinem Fall geteiltwerden kann und mitunter eine tiefliegende Fremdheit er-zeugt.

    Anhand der für dieses Buch geführten Interviews zeigt dieAutorin Karin Schreiner auf, dass jede interkulturelle Bezie-hung funktionieren kann, sofern die Bereitschaft vorhandenist, sich mit sich selbst und dem anderen ernsthaft auseinan-derzusetzen. Die Studie kommt zum Ergebnis, wie wichtig esist, dass beide Partner mit ihrer jeweiligen Herkunftskulturund Sprache gleich viel Raum in der Beziehung einnehmensollten. Interkulturelle Kompetenz ist in diesem Kontext we-

    sentlich, um eine binationale oder interreligiöseBeziehung erfolgreich zu führen.

    BUCHINFORMATIONEN:Karin Schreiner: Ein Paar – zwei KulturenSo gelingt die Liebe in einer globalisierten WeltVerlag Fischer & Gann 2015ISBN 978-3-903072-01-518,50 Euro (broschiert)

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    GESUNDHEIT

    DIABETES-RATGEBER FÜR REISENDE

    Manche Wissenslückenentdecken Reisendemit Diabetes erst unter-wegs. Doch gute Vorberei-tung ist alles: Mit demDiabetes Dolmetscher desAscensia Diabetes Service imGepäck müssen sie sich imFall der Fälle nicht auf dieKommunikation mit Handund Fuß verlassen. Im prak-tischen Taschenformat bie-tet er den Überblick zu denwichtigsten Begriffen rundum Diabetes in elf Spra-chen.

    Damit auf Flugreisen analles gedacht wird, bündeltdie Diabetes Airline Checkli-ste 2016 alle wichtigen undaktuellen Informationen von17 großen Fluggesellschaf-ten für Reisende mit Diabe-tes vor und während desFluges. Dazu gehören Anga-ben der Fluggesellschaftenzu Bordapotheke, Rollstuhl-service, Anmeldung undMitnahme von Therapiebe-darf sowie der Service fürDiabetiker an Bord. Mit derenthaltenen Handgepäcks-liste können außerdem dierichtigen Vorbereitungen fürdie Zeit in der Kabine ge-troffen werden.

    Weitere hilfreiche und kos-tenfreie Services von Ascen-sia Diabetes Care rund umsThema Reisen beinhaltenVorlagen für ärztliche Be-scheinigungen zum Mitfüh-ren von Insulin, Spritzbe-steck und Lanzetten aufFlugreisen sowie der Inter-nationale Diabetikerausweismit Erste-Hilfe-Maßnahmen.

    US-STUDIE: GLÜCKLICHER UND GESÜNDER DANKFREIER ZEITEINTEILUNG IM BÜRO UND HOME-OFFICE

    Glücklichere, produkti-vere und gesündere Ar-beitnehmer erhält einUnternehmen, indem esmehr Selbstbestimmung zu-lässt. Darauf weist lauteinem Bericht des Gesund-heitsmagazins „ApothekenUmschau“ eine Studie derUniversität von Minnesota(USA) hin.

    Für die Untersuchung wur-den 500 Mitarbeiter einergroßen Firma nach dem Zu-fallsprinzip in zwei Gruppen

    aufgeteilt. Die einen nah-men an einem Pilotpro-gramm teil, das ihnen einefreiere Zeiteinteilung imBüro sowie die OptionHome-Office ermöglichte.Außerdem achteten die Vor-gesetzten mehr auf Ergeb-nisse als auf Anwesenheit.Verglichen mit ihren ande-ren Kollegen berichteten dieProgrammteilnehmer selte-ner von depressiven Stim-mungen und Burnout undarbeiteten zudem effektiver.

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  • GESUNDHEIT

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    DERZEIT MEHR MENSCHEN FETTLEIBIG ALS UNTERGEWICHTIG

    Gegenwärtig sind auf der Welt mehr Menschen fettleibigals untergewichtig. Zu diesem Ergebnis kommt eineneue Studie, die unter der Leitung des Imperial College Lon-don durchgeführt wurde. Das Team um Majid Ezzati verglichden BMI von über 20 Millionen erwachsenen Frauen undMännern für den Zeitraum von 1975 bis 2014.

    Die Ergebnisse sind alarmierend: Fettleibigkeit bei Männernhat sich in dem Untersuchungszeitraum verdreifacht und beiFrauen mehr als verdoppelt. Laut Ezzati handelt es sich umeine Epidemie schwerer Fettleibigkeit. Der Wissenschaftlerfordert die Regierungen dringend zum Handeln auf. Für dieStudie wurden Daten aus 186 Ländern ausgewertet. Die An-zahl der fettleibigen Menschen weltweit ist von 105 Millio-nen im Jahr 1975 auf 641 Millionen im Jahr 2014angestiegen.

    Die Zahl der untergewichtigen Menschen hat sichin diesem Zeitraum von 330 Millionen auf 462Millionen erhöht. Waren 1975 weltweit noch3,2 Prozent der Männer fettleibig, sind esjetzt 10,8 Prozent. Bei den Frauen stieg dieserWert von 6,4 auf 14,9 Prozent. Diese Werteentsprechen 266 Mio. fettleibigen Männernund 375 Mio. fettleibigen Frauen weltweit.Der Studie nach kann die WHO ihr Ziel 2025,keinen Anstieg der Werte über jene von 2010zu haben, nicht mehr erreichen.

    China und USA sind Spitzenreiter

    Ezzati nach zeigen die Ergebnisse, dass sich dieWelt in den vergangenen 40 Jahren drastischverändert hat. Waren frühermehr als doppeltso viele Men-schen unter-gewichtig alsfettleibig, sindheute mehrMenschen adi-pös als unterge-wichtig. In Chinaund den USA lebenheute mehr fettleibige Men-schen als in jedem anderen Staatder Welt. Fast ein Fünftel der adipö-sen Erwachsenen, 118 Millionen Men-schen, leben in sechs Englischsprechenden Ländern mit hohem Ein-

    kommen: Australien, Kanada, Irland, Neuseeland, Großbri-tannien, USA.

    2025 soll Großbritannien mit 38 Prozent über den größtenAnteil an fettleibigen Frauen in Europa verfügen. Unterge-wicht bleibt in Ländern wie Indien und Bangladesch ein gro-ßes gesundheitliches Problem. Im Untersuchungszeitraumhat die Anzahl der untergewichtigen Menschen bei Männernvon 14 auf neun und bei Frauen von 15 auf zehn Prozentabgenommen.

    Quelle: www.pressetext.com

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    Ein Schulaufenthalt im Auslandbringt viele Erfahrungen mit sich.Bei deutschen Schülern sind die USASehnsuchtsziel Nummer Eins. Die CarlDuisberg Centren haben zusammenge-stellt, was Jugendliche bei diesemAbenteuer auf keinen Fall verpassendürfen. Ein kurzer Leitfaden für den„American Way of Life“.

    1. Außerschulische Aktivitäten1. nutzenTeil eines Schulteams oder Clubs wer-den! In den USA gehört das zumSchool-Spirit. Nach dem Unterrichttreffen sich Sportteams, Bands oderverschiedene Clubs. Die Teilnahme ansolchen Aktivitäten hilft beim Aufbaueines Freundeskreises, denn auch amWochenende sind gemeinsame Wett-bewerbe angesagt. Die gegenseitigeUnterstützung des Teams und auch derrestlichen Schule ist unvergleichlich zudeutschen Schulen. Der School-Spiritkommt nicht nur bei Wettkämpfen desFootball Teams zum Einsatz, sondernzum Beispiel auch bei den Mathe-Olympioniken.

    2. Highlight SchulballZum Schulball gehen oder eingeladenwerden! Der allgemeine HomecomingBall im Oktober und der sogenannteProm, der Abschlussball der 12. Klasse,sind in den USA ein unglaublich pom-pöses und buntes Event. Während dieMädchen wochenlang nach kitschigenKleidern suchen, Frisur und Nägel auf-frischen lassen, mieten die Jungs Li-mousinen und holen ihre Auserwählteab, um gemeinsam mit mehreren Leu-ten essen zu gehen. Jeder besorgt fürsein Date eine so genannte Corsage,eine Ansteckblume, die er passend zurFarbe des Kleides verschenkt. Die Einla-dung zum Abschlussball ist mit großemAufwand verbunden. Jungs lassen sichhäufig sehr kreative Dinge einfallen wieSchnitzeljagden, kleinere Streiche, FlashMobs und andere Überraschungen.

    3. Offen sein für vielesNie „Nein“ sagen, sondern Neues aus-probieren – nur so lernt man das Landkennen. Auch ungewöhnliche Freizeit-aktivitäten sollten ausländische Gästenutzen, sei es Angeln oder beim„Color Run“ teilnehmen – bei diesemWettlauf werden alle Teilnehmer mitFarbpuder beworfen. Besonders in klei-neren Orten spielen die Gemeinde undKirche eine große Rolle. Es macht zumBeispiel viel Spaß, bei der KirchenYouth Group zu helfen. Oft bietet dielokale Gemeinde tolle Fahrten und Ver-anstaltungen an. So lernt man schnellviele Leute kennen, die immer sehrfreundlich, herzlich und auch neugierigsind. Die Amerikaner sind ausgespro-chen gastfreundlich und sprechengerne Einladungen zum Essen oder an-deren Aktivitäten aus. Es ist nicht un-gewöhnlich, bei einer anderen Familieunterm Weihnachtsbaum zu sitzenoder den Geburtstag eines Opas zu fei-ern, den man vorher noch nie getrof-fen hat.

    4. BBQ – mehr als ein GrillabendAn den Rost wagen! Nichts geht überdas klassisch-amerikanische BBQ. Esgibt Steak, Spareribs, Burger, HotDogs, Mais, geröstete Marshmallows,Smores und viele andere Leckereien. Eslohnt sich, die Rezepte der Gastfamiliemit nach Deutschland zu nehmen. Soholt man sich nach der Rückkehr einbisschen USA nach Hause.

    5. Freiheit in der Natur genießenIn die Natur gehen! Amerika bietet un-glaublich tolle und vielseitige Natur-landschaften. Die riesigen NationalParks sind genau so beeindruckend wiesteppenartigen Landstriche an denHighways. Camping in den Wäldernder USA kann genau so viel Spaß ma-chen wie in den fantastischen Seenund Flüssen zu schwimmen. Ob Kanu-und Skifahren, Eislaufen oder Wan-dern, egal in welchem Teil der USA:selbst Naturmuffel sollten sich von derbezaubernden Landschaft überwälti-gen lassen.

    WELTWEITSCHULAUFENTHALTE: ZEHN DINGE, DIE KEINER IN DEN USA VERPASSEN SOLLTE

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    .6. Den American Dream verinnerli-chenThink positive! Den American Dream,die optimistische und motivierte Le-benseinstellung der Amerikaner, sollteman unbedingt beibehalten. Sie hilft,entspannter und zuversichtlicher anDinge heran zu gehen, die Deutschenormalerweise ernster sehen. Man isterfolgsorientierter, aber weniger verbis-sen, risikofreudiger, selbstsicherer undoffener. Ob in Schule, Studium oderBeruf, diese Attribute können in vielenLebenssituationen und im Kontakt mitMenschen das Leben leichter machen.

    7. Der RoadtripWenn die Gastfamilie am Wochenendeeinen Ausflug plant, unbedingt mitfah-ren! Die unendlich langen Straßendurch Wiesen, Felder, Wälder oder wei-tes Land in den USA sind mit nichts zuvergleichen. Bei einem Roadtrip zueinem beliebigen Ziel offenbaren sicherst die Weiten und Dimensionen desLandes jenseits des Atlantiks. Hier gilt:der Weg ist schon das Ziel, denn Ge-fühl und Stimmung auf den Highwaysder USA ist nicht vergleichbar mit einerachtstündigen Urlaubsfahrt über dieAutobahn. Pausiert wird in den landes-typischen Diners.

    8. Sport – ein Event für alleAnfeuern und mitfiebern! Sport ist all-gegenwärtig und von den SchulteamGames bis zur Pep Rally immer ein gro-ßer Spaß. Wenn das Spiel eines derSportteams an der eigenen Schulestattfindet, gibt es an vielen HighSchools vorher eine sogenannte PepRally. Für das Football, Baseball oderBasketball Team wird die Turnhalle unddie ganze Schule geschmückt. Schülerbasteln und bekleben T-Shirts, um be-stimmte Sportler zu unterstützen. DieSchulband spielt und die Cheerleadertanzen, um Stimmung zu machen. Daseigentliche Match ist ein Event für alle.Die Marchingband tritt vorher auf undalle singen gemeinsam die National-hymne. Auch während des Spiels hei-zen Bands und die Cheerleaderordentlich ein – im Anschluss sind ge-meinsame Fotos und Essen gehen inder Gruppe angesagt.

    9. Das Auto nicht verlassenEinmal alle Erledigungen im Auto ma-chen! In den USA gibt es überall DriveThroughs und Drive Ins. Aus dem Autoheraus kann man ohne Probleme diePost einwerfen oder Geld abheben, Re-zepte bei der Apotheke einlösen, Essenkaufen und DVDs ausleihen.

    10. Mehr als FastfoodAmerikanisches Essen genießen! DieUSA haben nicht nur Burger und ande-res Fast Food zu bieten. In Restaurants,Diners und auch bei Fast Food Kettengibt es köstliche Dinge. Besonders lek-ker ist tatsächlich das Essen, das zu-hause für Festtage gekocht wird – anThanksgiving und Weihnachten. Esgibt Truthahn, Kartoffelpüree oderBohnen, Maisbrot, Hähnchen und Kür-bis, Pies, Wildschwein sowie vielesmehr. Auch eine große Vielfalt an Sü-ßigkeiten wie etwa Kekse, Kuchen undEis wollen probiert werden: Cheese-cake, Ben and Jerry’s Eis, Reeses PeanutButter Cups, Jello, salziges Popcorn,Cinnamon Rolls, Pancakes, Oreos sindnur einige überraschende Gaumener-lebnisse.

    WELTWEIT

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    Mallorca ist und bleibt der Deut-schen liebste Insel. Das belegenzahlreiche regelmäßig durchgeführteUmfragen. Viele Mallorca-Reisendesind immer wiederkehrende Urlauberauf der Baleareninsel. Da liegt es nahe,über den Erwerb einer eigenen Ferien-immobilie nachzudenken.Wer ernsthaft mit dem eigenen Hausoder einer Ferienwohnung auf Spa-niens schönem Eiland liebäugelt, dersollte aktuellen Marktanalysen zufolgejetzt zuschlagen. Wie das Mallorca Ma-gazin in einem aktuellen Beitrag schreibt,sprechen genau drei Gründe dafür:

    1. Die Preise ändern sich: Nach derWirtschaftskrise, die 2008 ausbrach,scheint die spanische Regierung end-lich das Ruder herumgerissen zu ha-ben. 2015 verzeichnete sie ein Wirt-schaftswachstum von gut drei Pro-zent. Das bedeutet, dass auch derImmobilienmarkt wieder anziehendürfte. Noch sind Häuser auf demFestland wie auch auf den Inselnvergleichsweise günstig zu haben.Im Zentrum der Insel sind die Preisesogar einer aktuellen Studie um vierProzent gesunken. Dort ist Wohnei-gentum ab 2.600 Euro pro Quadrat-meter zu haben. Im vergleichsweisegünstigen Norden haben jedoch mitsechs Prozent die Preise bereits an-gezogen. Zwischen 2.070 und 5.360Euro kostet dort der Quadratmeter.

    2. Der Immobilienmarkt wird inter-nationaler: Über Jahrzehnte warder Wohneigentumsmarkt von Mal-lorca fest in deutscher Hand. Dashat sich nun geändert. Inzwischenist laut der Notariatsvereinigungjeder dritte Käufer einer ImmobilieAusländer. Das bedeutet, dass Im-mobilien auf der Inseln an Wert ge-winnen und unabhängiger von denSchwankungen des lokalen Finanz-marktes sein werden.

    3. Die Tourismusindustrie ist weiterauf dem Vormarsch: Aufgrund derzunehmenden Terrorgefahr in ehe-mals sehr beliebten Urlaubsländernwie beispielsweise Ägypten oder Tu-

    nesien ziehen immer mehr Touristenstabile Urlaubsregionen vor. Das be-deutet noch mehr Touristen auf Mal-lorca als je zuvor. Entsprechend hochist die Nachfrage nach Ferienhäu-sern. Somit könnte sich eine eigeneImmobilie als wesentlich rentablererweisen als ohnehin schon, weil siezum einen an Marktwert gewinntund zum anderen im Zuge einer ge-planten Liberalisierung von Ferien-vermietungs-Objekten leichterfremdvermietet werden kann.

    Ortskundige Makler bei Immobi-lienkauf einbeziehenDer Kauf von Wohneigentum auf Mal-lorca ist jedoch mit einigen Hürden ver-bunden, weswegen es ratsam ist, einenfachkundigen Immobilienmakler vor Ortzu konsultieren. Der Grund für mögli-che Schwierigkeiten: Der Haus- undGrundstückskauf ist innerhalb der EUnicht einheitlich geregelt. Zwar darfjeder Deutsche in Spanien grundsätz-lich Immobilien erwerben, allerdingsgilt spanisches Recht. Die wenigstenpotenziellen Käufer dürften mit demspanischen Rechtssystem vertraut sein.Ortsansässige deutsche Immobilienver-mittler wie Tierra Mallorca verfügenüber jahrelange und profunde Markt-kenntnisse und haben in der Regel einumfangreiches Portfolio im Angebot.Zudem kennen sie die marktüblichenPreise sowie etwaige Schwankungenund verhandeln mit den Verkäufernvon Objekten.

    Tipps für den Immobilienkauf aufMallorcaDeutsche Interessenten sollten bei-spielsweise niemals Kaufverträgemündlich abschließen. Der Kauf mussebenso wie in Deutschland von einemNotar beurkundet werden. Dieser istauch dazu verpflichtet, vor dem Ver-

    kauf eines Objekts Einsicht in dasGrundbuch zu nehmen, um die Eigen-tumsverhältnisse zu erfahren.

    Wer als Ausländer in Spanien eine Im-mobilie kaufen möchte, muss zunächstbei der örtlichen Polizeibehörde eine„persönliche Identifikationsnummer“beantragen. Erst dann vergibt das Fi-nanzamt eine Steuernummer, ohne dieder wichtige Eintrag in das Grundbuchund der notariell beurkundete Kaufver-trag gar nicht möglich sind. Der Haus-kauf muss im Anschluss dem Finanz-amt angezeigt werden, da der spani-sche Staat sieben Prozent an Steuernkassiert. Sobald man in Spanien Wohn-eigentum erworben hat, wird man offi-ziell „Steuerbürger“ – selbst dann,wenn man weiterhin in Deutschlandsteuerlich veranlagt wird. Wichtig: Werspäter seine in Spanien erworbene Im-mobilie weiter veräußern möchte, wirdsehr wahrscheinlich noch einmal vomdeutschen Fiskus zur Kasse gebetenwerden. Auch in einem solchen Fall,lohnt es sich, einen fachkundigen Im-mobilienmakler zurate zu ziehen.

    WELTWEITEIGENE IMMOBILIE AUF MALLORCA LOHNT SICH WEITERHIN

    Vorteile Maklerfür Immobilienkauf

    auf Mallorca

    • Kenntnisse des spanischenRechtssystems

    • Kenntnisse über richtige Gestal-tung eines Kaufvertrags

    • Überprüfung von Grundstücks-grenzen und Bebauungsplänen

    • Know-how in punkto Grundsteu-ern

    • Bereitstellung von vorausgewähl-ten Objekten

    • Beurteilung der aktuellen Markt-lage

    Der Autor:Rainer Blum ist Redakteur bei TierraMallorca.Kontakt: [email protected]

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    https://www.expat-news.com/16447/recht-steuern-im-ausland/deutscher-fiskus-verlangt-steuern-auf-immobilienbesitz-spanien/https://www.expat-news.com/16447/recht-steuern-im-ausland/deutscher-fiskus-verlangt-steuern-auf-immobilienbesitz-spanien/https://www.tierra-mallorca.com/https://www.expat-news.com/25554/panorama_auswandern_expatriates/flugreisen-verunsicherung-bei-sommerurlaubern/http://mallorcamagazin.com/service/leben-und-arbeiten-auf-mallorca/immobilien-bau-kauf-miete/immobilien-mallorca-grunde-warum-kaufen-jetzt-sinnvoll-ist.html

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    WELTWEIT

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    Wer bei der Fahrt nachÖsterreich unnötigenÄrger vermeiden möchte,sollte laut ADAC die Vi-gnette ordnungsgemäß an-bringen. Richtig klebt das„Pickerl“ innen an derWindschutzscheibe im lin-ken oberen Bereich und hin-ter dem Rückspiegel. Tabuist eine Anbringung hintereinem eventuell vorhande-nen Tönungsstreifen. Die Vi-gnette gilt immer nur für einFahrzeug und ist nicht über-tragbar. Eine Mehrfachver-wendung ist damit nichtzulässig, Verstöße dagegenwerden in Österreich teuer.

    Wer ohne gültige Vignetteerwischt wird, muss im Re-gelfall zur Vermeidung einesBußgeldverfahrens eine so-genannte Ersatzmaut be-zahlen. Deren Höhe beträgtbei Pkw bis 3,5 Tonnen 120Euro. Wird dagegen einebereits geklebte Vignetteabgelöst und zum Beispielan einem anderen Fahrzeugwieder verwendet, kann esteurer werden: Dann sind240 Euro Ersatzmaut fällig.

    Wird die Ersatzmaut nichtbezahlt, erstattet die öster-reichische Autobahnbetrei-bergesellschaft ASFINAGAnzeige und leitet ein Buß-geldverfahren (in Österreich:Verwaltungsstrafverfahren)ein. Dann droht eine Geld-buße von mindestens 300bis maximal 3.000 Euro. Dieösterreichische Behörde sen-det den Bußgeldbescheid(Strafverfügung) direkt andie Heimatadresse des be-troffenen deutschen Auto-fahrers. Kommt er der Buß-geldforderung nicht nach,kann diese zwangsweiseeingetrieben, also vollstrecktwerden.

    Bei Motorrädern muss dieVignette gut sichtbar aneinem nicht oder nurschwer zu entfernenden Be-standteil des Motorrades,etwa dem Tank oder demGabelholm, angeklebt wer-den. Motorradfahrern ohne„Pickerl“ droht eine Ersatz-maut von 65 Euro. Bei einerwiederverwendeten Vi-gnette müssen Motorrad-fahrer 130 Euro bezahlen.

    Die ASFINAG kontrolliert re-gelmäßig auch mittels mobi-ler Überwachungsanlagengezielt, ob eine Vignettevorhanden ist. Dabei wirdjedes vorbeifahrende Fahr-zeug fotografiert und zu-sätzlich von derWindschutzscheibe einhochauflösendes Foto pro-duziert.

    IMPRESSUM

    HERAUSGEBER:Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V.Kühnehöfe 322761 HamburgTel. +49-40-306874-0WWW.BDAE.COM

    REDAKTION:Anne-Katrin Schulz (verantwortlich)[email protected]

    Sanja Zivkovic

    LAYOUT:Esther RudatLEKTORAT:Andrea KrausCOPYRIGHT:Die Beiträge im BDAE-Newsletter sind urheber-rechtlich geschützt unddürfen nicht ohne schrift-liche Genehmigung durchden Herausgeber repro-duziert werden.

    Die Beiträge des BDAE-Newsletters spiegeln dieMeinung der Redaktionund nicht unbedingt diedes BDAE wider.

    MAUT: WIE DIE ÖSTERREICH-VIGNETTE KORREKT ANGEBRACHT WIRD

    ADAC: Vignetten müssen an der richtigen Stelle ange-bracht sein

    AUCH AUF

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