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1 LEBEN UND ARBEITEN IM AUSLAND EXPATRIATES RECHTLICHES WELTWEIT WEIBLICHE EXPATS IM AUSLAND W elche Chancen und Herausfor- derungen sie haben. TSCHECHISCHE REPUBLIK W elche neuen Verkehrsregeln gelten. VERSPÄTUNGEN BEI GESCHÄFTSREISEN A rbeitgeber erhält nach Gerichtsur- teil Schadensersatz. © Masson - Fotolia.com MÄRZ 2016

Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" März 2016

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    LEBEN UND ARBEITEN IM

    AUSLANDEXPATRIATES

    RECHTLICHES

    WELTWEIT

    WEIBLICHE EXPATS IM AUSLAND

    Welche Chancen und Herausfor-derungen sie haben.

    TSCHECHISCHE REPUBLIK

    Welche neuen Verkehrsregeln gelten.

    VERSPTUNGEN BEI GESCHFTSREISEN

    Arbeitgeber erhlt nach Gerichtsur-teil Schadensersatz.

    Masson - Fotolia.com

    MRZ 2016

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    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    7 Weibliche Expatriates im Ausland:Chancen und Herausforderungen

    12 Deutsche Schokolade im Auslandbeliebt

    12 Als Kultur interessierter FSJ-ler ins Ausland

    13 Zahl der auslndischen Studieren-den steigt weiter

    13 Interrail fr Ruhestndler

    14 Amerikaner verkrzen ihr Lebendrastisch

    14 Jeder dritte US-Anwalt hat ein Alkoholproblem

    15 Zika-Virus: Vorsicht bei Reisen inRisikogebiete

    15 Notrufnummer 112 gilt europaweit

    16 Tschechische Republik: Neue Verkehrsregeln

    16 Deutsch als Fremdsprache vorallem in Polen beliebt

    17 sterreich: Falsches Verhalten beim Test mit Alkomat fhrt zuhohen Strafen

    18 Neue Bettensteuer statt Mietwa-gen-Umweltabgabe auf Mallorca

    18 Impressum

    GESUNDHEIT

    10 Passagierzahl im Auslandsluftver-kehr 2015 auf Rekordniveau

    10 Internationaler Vergleich: Die beliebtesten Airlines 2015

    11 TAP Portugal11 Lufthansa11 South African Airways (SAA)

    3 Ich wrde eher mein Leben langFahrradfahren als auf meine Welt-reiseerfahrung zu verzichten

    EDITORIAL

    5 Bauttigkeit in Schweden: Perso-nalregister ist Pflicht

    5 Versptungen bei Geschftsreisen:Arbeitgeber erhlt Schadensersatz

    6 Erneut vernderte Auflagen fr visumfreie Einreise in die USA

    6 Kanada ndert seine Einreisebe-stimmungen

    Liebe Leserin,lieber Leser,noch immer ist der Anteil weiblicher Expatriates vergleichsweise gering. Studienzufolge wird nur etwa jede fnfte Frau ins Ausland entsandt. Dass Frauen aberauch das Zeug dazu haben, fr Unternehmen im Ausland Erfolge zu erzielen, zei-gen vier Kurzbiografien, die wir Ihnen ab der Seite 7 vorstellen.

    Reisen bildet ungemein, das ist hinlnglich bekannt. Eine Reise hat aber auchschon die Persnlichkeit mageblich verndert und damit ein ganzes Leben aufden Kopf gestellt. Dies kann auch unser Interviewpartner besttigen, der ber dieAuswirkungen seiner Weltreise auf sein Leben sogar ein Buch geschrieben hat.

    Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite 3.

    In der Rubrik Rechtliches lesen Sie diesmal, wel-che Einreisebestimmungen seit Kurzem fr dieUSA und fr Kanada gelten (Seite 6) und warumein Arbeitgeber Schadensersatzanspruch hat,wenn ein Mitarbeiter sich auf einer wichtigenDienstreise versptet (Seite 5).

    Wenn Sie genau so gerne Schokolade essen wieich, dann drfte Sie interessieren, in welchen Lndern deutsche Schokoladenexportebesonders beliebt sind. Eine entsprechende Statistik finden Sie auf der Seite 12.

    Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihre Silvia Opitz

    ZAHL DES

    der Deutschen sind bereit,fr medizinische Behand-lungen ins Ausland zu rei-sen.(Quelle: IUBH Touristik-Radar2016)

    55MONATS

    PROZENT

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    BDAE: Eine aktuelle Studie hat erge-ben, dass es der grte unerfllteTraum der meisten Deutschen ist, eineWeltreise zu machen. Sie haben esgetan, insgesamt 20 Lnder bereistund sogar ein Buch darber geschrie-ben, in dem Sie die Menschen motivie-ren, es Ihnen gleich zu tun. Wie kam esdazu?

    KRENGEL: Davor fhrte ich einLeben, wie wohl viele Durchschnitts-Deutsche in meinem Alter: Ich hattePlne, mit meiner Freundin ein Appartement in Berlin zu fi-nanzieren, Nestbau und so. Wir waren ja beide Anfang drei-ig und da wird es langsam ernst. Also wollte ich dieseReise machen, um danach Erwachsen zu werden und insgeregelte, pflichtbewusste Leben zu gehen ohne eben dasGefhl zu haben, ich htte etwas verpasst oder nicht getan.Ich habe zunchst angefangen, kleine Testballons zu startenum zu sehen, wie es wre, wenn ich es wagen wrde. Sohabe ich etwa einen Zeichenkurs in Florenz gemacht, Schau-spielunterricht in Los Angeles genommen und probehalber inNew York gelebt. Das waren jeweils nur 4 bis 6 Wochen,doch es hat mir gereicht, um diese Trume zu erfllen. Ichmusste nicht aus jedem Experiment gleich ein ganzes Le-bensprojekt machen.

    BDAE:Wie haben Sie Ihre Weltreise finanziert?

    KRENGEL: Es ist in-teressant, dass mirdiese Frage immer wie-der gestellt wird. Wennich 100 Personen vonmeiner Reise erzhle,fragen mindestens 90als erstes: Was hat esgekostet? Ich finde,das sagt viel ber un-sere Kultur aus. Manschaut zuerst auf das Hindernis. Viel wichtiger sind doch dieFragen: Was hast du erlebt?, Was hat es dir gebracht?,Was hast du gewonnen? Fr mich waren die Erlebnisse sointensiv, es kam mir gigantisch lang vor ich fhle mich nun,als htte ich zweimal gelebt. Aber zugegeben: Von demGeld htte ich mir einen schicken VW Golf mit sauberen Ab-gaswerten kaufen knnen. Aber lieber wrde ich meinLeben lang mit dem Fahrrad fahren als auf diese Erfahrungzu verzichten.

    BDAE:Woher hatten Sie das Geld dafr?

    KRENGEL: Ich habe neben meiner Doktorarbeit vier Bchergeschrieben und 30 bis 40 Seminare pro Jahr gehalten, sodass ich ein Stck weit vom Ersparten und von den laufen-den Buchverkufen leben konnte. Zudem habe ich immer

    mal wieder ein paar Zeilen getippt oderdie Geschfte in Deutschland mit Blickauf den Strand koordiniert. Auf dieseWeise konnte ich recht luxuris reisen.Der Luxus bestand allerdings fr michnicht in Exklusivitt also beispiels-weise in besonders schicken Hotels zubernachten, sondern in Flexibilitt.Zum Beispiel war es mir wichtig, auchkurzfristig, etwa drei Tage vor Reisean-tritt einen Flug zu buchen oder ichgnnte mir mal ein Einzelzimmer statteiner bernachtung im Gruppenzim-

    mer eines Hostels. Ich hab einmal in einem Hostel in Auck-land geschlafen, es war aber so laut, dass ich berhauptnicht schlafen konnte. Ich habe 20 Euro gespart, aber einenganzen Arbeitstag eingebt, an dem ich 200 Euro htteverdienen knnen. Seitdem habe ich mir einfache Hotels ge-leistet, da gab es guten Schlaf, einen Schreibtisch, Internetund guten Kaffee, so dass ich dort gut schreiben oder arbei-ten konnte.

    Es ist ein Irrtum, dass Reisen sehr teuer sein muss. Ich konntemeine laufenden Kosten in Deutschland auf rund 200 Eurofr Versicherungen runterfahren, habe mein Auto verkauft,die Wohnung vermietet. In Sdostasien oder in den Andenkann ich bereits fr circa 25 Euro am Tag recht gut leben.Wer langsam reist und Busse als Transportmittel vorzieht,kann damit auf Achse deutlich gnstiger als in Deutschlandseinen Alltag bestreiten.

    BDAE: Als so genannter digitaler Nomade?

    KRENGEL: Genau. Inzwischen haben sich einige Netzwerkegebildet, die sich ber das Leben und Arbeiten im Auslandaustauschen. Es entwickeln sich zurzeit auch immer mehrZentren von Freiberuflern oder Unternehmern, die sich anbestimmten Orten in Thailand, Kolumbien oder Bali regeaustauschen und gemeinsam mit Blick auf den Strand oderdie Berge co-worken.

    BDAE: Haben Sie durch die Weltreise eine Antwort auf dieberhmte Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden?

    KRENGEL: Die Reise hat mehr Fragen aufgeworfen als be-antwortet. Aber es sind gute Fragen. Die richtigen. Ich habeerkannt: Ich werde wohl nie fertig sein, sondern immer nureinen Schritt weiter gehen. Das Fazit meiner Reise lautetdaher: Sich den richtigen Fragen im Leben zu stellen ist span-nender, als alle Antworten zu kennen. Ich ging aber eindeutiggestrkt und verndert aus diesem Abenteuer hervor undhabe drei essenzielle Dinge fr mich gelernt. Erstens: Erwach-sen werden wird vollkommen berbewertet. Zweitens: Ichmuss nicht in Deutschland sein, um Geld zu verdienen. Drit-tens: Ich brauche nicht immer zu wissen, wohin mich dernchste Schritt fhrt.

    INTERVIEWICH WRDE EHER MEIN LEBENLANG FAHRRADFAHREN ALSAUF MEINE WELTREISEERFAH-RUNG ZU VERZICHTEN

    Der Psychologe Dr. Martin Krengelwar 1 Jahr auf einer Weltreise. ImInterview erzhlt er, was dieses Erlebnismit seiner Persnlichkeit gemacht hatund warum Reisen erstens nicht teuersein muss und zweitens das besteSelbst-Coaching berhaupt ist.

  • Jedes Land dieser Reise steht fr mich fr einen bedeutendenLerneffekt, den ich manchmal klar und manchmal zwischenden Zeilen in meinem Buch nachempfinden lasse.

    BDAE:Was erwartet den Leser in Ihrem Buch Stoppt dieWelt, Ich will aussteigen?

    KRENGEL: Das Buch ist ein lebhafter Reisebericht, in demich meine kuriosen Abenteuer in einigen der spannendstenStdte wie Rio de Janeiro, New York oder Peking beschreibeund was ich im Kontrast dazu an den abgelegensten Ortendieser Welt erlebt habe zum Beispiel, wie ich bei minus 17Grad in einem mongolischen Jurtenzelt nchtigte, im Sdsee-staat Tonge gestrandet bin oder einen Kokusnuss-Wurm imbrasilianischen Urwald vernaschte. Mir war es aber auch wich-tig, eine Art Entwicklungsroman mit Tiefgang zu schreiben.Deshalb erzhle ich auch von meinen Rckschlgen, berra-schungen und Schwierigkeiten. In jedem Kapitel, hinter jederStation, schwingt eine wichtige Lernerfahrung mit, die zueinem berraschenden Ende fhrt.

    Auerdem soll das Buch andere Menschen dazu motivieren,ihre kleinen und groen Trume zu verwirklichen. Wir habenalle Wnsche, Trume, Geheimnisse. Das kann eine Reise be-treffen, einen Jobwechsel oder einen faszinierenden Men-schen, den wir furchtbar gerne kennenlernen mchten. Dochanstatt anzupacken und uns das zu holen, von dem wir tru-men, zgern, hadern und zaudern wir. Es ist eine Form derProkrastination und Selbst-Sabotage. Gerade jene Dinge, diewir uns am sehnlichsten wnschen, machen uns oft diegrte Angst. Und so glauben wir, dass wir vorsichtig vorge-hen mssen und wollen erstmal alle Informationen und Si-cherheit haben, ob der Schritt der richtige ist, den wir gehenwollen. Damit beit sich die Katze aber in den Schwanz. Dennwenn wir die Dinge nicht testen und probieren, fehlen uns dieErfahrungen, um zu beurteilen, ob dieser Schritt in diese Rich-tung so gut ist.

    BDAE: Also ist Ihr Reisebericht auch ein Motivationsbuch?

    KRENGEL: Eben nicht. Zu behaupten, ein groes Ziel zu er-reichen und sich einen Traum zu erfllen, sei einfach und manmsse nur daran glauben, ist nicht seris. Sich Lebenstrumezu erfllen ist mitunter harte Entwicklungsarbeit an sichselbst, an seinem Umfeld. Ich will zeigen, wie es sich anfhlt,mit den inneren und ueren Widerstnden zu verhandeln,um herauszufinden, was das Beste fr einen ist. Traue deinenTrumen! diese Botschaft mchte ich all denen vermitteln,die in sich einen Wunsch hegen, sich aber nicht trauen ihn an-zupacken. Jeder hat etwas in sich, dass er verbirgt, weil es ihmunrealistisch erscheint oder es ihm Angst bereitet. Als ich mei-nem Umfeld von meinen Weltreiseplnen berichtete, habenmich viele unglubig angesehen, als sei ich ein Morgen-mensch, der falsch abgebogen ist. Da kommst du selbst insZweifeln, was du tust. Ich mchte einfach Inspiration sein undnehme den Leser mit auf den Weg von der ersten Idee bis hinzur Rckreise.

    BDAE: Sie schreiben, dass Reisen das beste Selbstcoachingist, das Sie kennengelernt haben.

    KRENGEL: Ja, absolut. Denn weit weg ist man verdammtnah an sich selbst dran. (Allein-)Reisen ermglicht es einem,sich mit seinen Gedanken und Stimmungen tiefer auseinan-derzusetzen. In den Stunden des aus-dem-Bus-Starrens oderin den Zeiten, in denen es einem auch mal schlecht geht, wer-den ganz wichtige Synapsenverbindungen neu gelegt, dennwenn wir auf Achse sind, wiederholen wir viele Prozesse, diefr unser tgliches Leben entscheidend sind, schnell unddurchleben sie immer wieder neu. Auf Reisen muss man sichtglich in Geduld ben, sich immer wieder neu entscheiden,flexibel sein und Unsicherheit aushalten, zudem lernt manimmer wieder die unterschiedlichsten Leute kennen. Ichglaube, wir knnten die Ausbildung um ein Jahr verkrzenund die Menschen lieber in die Universitt des Lebens schik-ken. Aber nicht jeder kann zu jederzeit eine solche Reise ma-chen, das ist mir klar. Deswegen habe ich das Buch auch im

    Prsens, also in der Jetzt-Form geschrieben, damitder Leser meine Erlebnisse quasi live miterlebenkann.

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    INTERVIEW

    BUCHTIPP:Martin Krengel Stoppt die Welt,Ich will aussteigen!

    352 Seiten, 19,99 Euro; Eazy-bookz Travel; ISBN: 978-3-941193-22-2; auch als eBook

    www.martinkrengel.com/reisen/weltreise/

    http://www.martinkrengel.com/reisen/weltreise/http://www.martinkrengel.com/reisen/weltreise/http://www.martinkrengel.com/buecher/reisebuch-reisebericht-das-weltreise-buch-zu-meiner-abenteuer-reise/http://www.martinkrengel.com/buecher/reisebuch-reisebericht-das-weltreise-buch-zu-meiner-abenteuer-reise/http://www.martinkrengel.com/buecher/reisebuch-reisebericht-das-weltreise-buch-zu-meiner-abenteuer-reise/

  • Das neue Jahr bringt fr in Schweden ttige Bauunter-nehmen einige Vernderungen mit sich. Am 1. Januar2016 ist ein Gesetz in Kraft getreten, das die Fhrung eineselektronischen Personalregisters auf allen schwedischen Bau-stellen vorschreibt. Ziel der Regelung ist es, die Schwarzar-beit zu bekmpfen und gesndere Konkurrenzverhltnissezu schaffen.

    Fr die Einhaltung der neuen Vorschriftensind der Auftraggeber und die fr dieAusfhrung verantwortlichen Unter-nehmen gemeinsam zustndig.Ausgenommen sind lediglich Ar-beiten mit einem geringen Kos-tenumfang und Projekte privaterBauherren zur eigenen Nutzung.Bereits vor Baustart muss der Bau-herr bei der Finanzbehrde (Skatte-verket) anzeigen, wann und woBauarbeiten geplant sind. Dabei spielt eskeine Rolle, welche konkreten Ttigkeitenausgefhrt werden sollen. Unter das Gesetz fallennicht nur Neu- oder Umbauten, Renovierungs- oder Abrissar-beiten, sondern auch andere, die Bauttigkeit unterstt-zende Arbeiten wie beispielsweise die Reinigung oder dieBewachung der Baustelle.

    Das Stellen der entsprechenden Ausrstung, mit der einelektronisches Register (Personalliggare) gefhrt werdenkann, gehrt ebenfalls zu den Pflichten des Bauherrn. ZurFhrung des Registers eignen sich ein Computer, ein Tablet-PC oder auch ein Smartphone. Zudem gibt es technische L-sungen des Anbieters fr die sogenannten ID06-Karten,

    welche sowieso hufig Pflicht auf schwedischen Baustellensind. Fr die korrekte Dokumentation der Anwesenheit vonsmtlichen vor Ort Beschftigten ist dann das ausfhrendeUnternehmen verantwortlich. Die Beschftigten sollen sichhierzu jeweils selbst elektronisch an- und abmelden knnen.Nach vollendeter Ttigkeit muss der Bauherr der Finanzbe-hrde wiederum den Abschluss der Bauarbeiten anzeigen.

    Danach besteht fr das ausfhrende Unterneh-men noch fr einen Zeitraum von zwei Jah-

    ren die Pflicht, die gesammelten Datenaufzubewahren.

    Zur Prfung der Registerangabensind unangekndigte Kontrollenauf den Baustellen durch Mitar-beiter der Finanzmter vorgese-hen. Der Bauherr und dieausfhrenden Unternehmen mssen

    gemeinsam dafr Sorge tragen, dassdie elektronisch gesammelten Informatio-

    nen jederzeit vor Ort eingesehen werden kn-nen. Bei Nichteinhaltung der Vorschriften knnen die

    Finanzbeamten Bugelder verhngen.

    Die Pflicht, eine elektronische Anwesenheitsliste zu fhren,gilt seit dem 1. Januar 2016 fr alle Baustellen in Schweden.Eine Ausnahme besteht lediglich fr Baustellen, auf denendie Arbeiten bereits vor dem 1. Januar 2016 begonnen wur-den und wo mit deren Abschluss bis zum 30. Juni dieses Jah-res gerechnet werden kann.

    Quelle: Deutsch-Schwedische Handelskammer

    BAUTTIGKEIT IN SCHWEDEN: PERSONALREGISTER IST PFLICHT

    Arbeitgeber bekommen Schadensersatz bei Versptung,dies wurde jetzt in einem Urteil entschieden. Kommt esbei Geschftsreisen zu Versptungen, knnen dem Arbeitge-ber zustzliche Ausgaben entstehen. Der Europische Ge-richtshof in Luxemburg (EuGH C-429/14) hat jetzt in einemUrteil entschieden, dass der Arbeitgeber diesen Schaden vonder Fluggesellschaft zurckfordern kann.

    Im verhandelten Fall ging es um eine Geschftsreise von zweiAngestellten des Sonderermittlungsdienstes der Republik Li-tauen. Auf dem Flug von Vilnius ber Riga und Moskau nachBaku kam es zu einer Versptung von 14 Stunden. Dem Ar-beitgeber entstanden dadurch zustzliche Kosten in Hhevon insgesamt 338 Euro, weil er seinen Angestellten zustzli-che Reisekosten und Sozialversicherungsbeitrge zahlenmusste.Er forderte die Summe von der Airline zurck, dieselehnte die Erstattung jedoch ab. Der Oberste Gerichtshof Li-tauens legte die Angelegenheit dem EuGH zur Vorabent-

    scheidung vor. Der EuGH gab dem Klger recht: Entspre-chend dem Montrealer Abkommen muss die Fluggesellschaftgegenber dem Arbeitgeber fr den Schaden haften. Dabeigilt jedoch eine Obergrenze von 5.000 Euro.

    Die Airline muss dem Arbeitgeber zudem nur maximal denBetrag erstatten, den die Arbeitnehmer bei einer Schadenser-satzklage gegen die Fluggesellschaft selbst erhalten htten.

    Quellen: www.cibt.de und http://www.tip.de

    VERSPTUNGEN BEI GESCHFTSREISEN: ARBEITGEBER ERHLT SCHADENSERSATZ

    RECHTLICHES

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    http://cibtvisas.de/http://cibtvisas.de/?login=bdae2631http://www.handelskammer.se/de/dienstleistungen/recht-schweden

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    Infolge der Umsetzung derBestimmungen des UnitedStates Department ofHomeland Security benti-gen jetzt auch Staatsange-hrige von so genanntenVisa-Waiver-Program-Ln-dern, die sich in den letzten

    fnf Jahren in Jemen,Libyen oder Soma-lia aufgehaltenhaben, ein vorder Reise be-sorgtesVisum.

    Schon ausge-stellte ESTA-Genehmigungen

    fr diese Reisen-den verlieren in der

    Regel ihre Gltigkeit. Bis-lang waren nur Reisendebetroffen, die seit dem 1.Mrz 2011 in Irak, Iran,

    Sudan oder Syrien waren.Inhaber einer ESTA-Reisege-nehmigung knnen ihrenESTA-Status auf der fol-gende Webseite berpr-fen:https://esta.cbp.dhs.gov/esta

    Auerdem sollte unbedingtbeachtet werden, dass abdem 1. April 2016 alle Rei-senden zur USA-Einreiseeinen elektronischen Reise-pass, einen ePass, benti-gen.

    Quellen: www.cibt.de undwww.tip.de

    ERNEUT VERNDERTE AUFLAGEN FR VISUM-FREIE EINREISE IN DIE USA

    Ab dem 15. Mrz ist die elektronische Erlaubnis Pflicht.Zwar bentigen Deutsche fr Kanada kein Visum, dieelectronic travel authorization (eTA) ist knftig aber Vo-raussetzung fr den Reiseantritt. Das Formular der Kanadi-schen Regierung soll fr Schutz vor terroristischenAnschlgen sorgen.

    Zum Ausfllen bentigt man Reisepass, Kreditkarte und E-Mail-Adresse. Im Postfach findet der Antragsteller bereits in-nerhalb weniger Minuten die Erteilung oder Nichterteilungder Reiseerlaubnis, die sieben Kanadische Dollar (CAD) kos-tet. Werden weitere Prfungen erforderlich, dauert es bis zu72 Stunden. Die Genehmigung gilt fnf Jahre, es sei denn,man erhlt einen neuen Reisepass. Dann wird auch eineneue eTA-Beantragung fllig.

    Die CIBT-VisumCentrale berichtet auerdem, dass kurzfristigbeschlossen wurde, dass whrend einer bergangszeit biszum Herbst 2016 (ein genaues Datum ist noch nicht be-kannt) die Grenzbehrde auch Reisenden, die nicht im Besitzeiner eTA-Genehmigung sind, die Einreise erlauben kann.Um Schwierigkeiten und Verzgerungen zu vermeiden, wirddie vorherige eTA-Besorgung empfohlen.

    Nhere Informationen hierzu sowie allgemeine Reise-Infor-mationen finden Sie auch beim Kanada-Spezialisten FastenYour Seatbelts.

    KANADA NDERT SEINE EINREISEBESTIMMUNGEN

    RECHTLICHES

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    Oxlock - Fo

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    http://kanadareisen.de/content/einreisebestimmungen-kanadahttp://kanadareisen.de/content/einreisebestimmungen-kanadahttp://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html%20/t%20_blankhttp://cibtvisas.de/https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

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    EXPATRIATESWas motiviert die Frauen, ihre Heimat zu verlassen?Welchen geschlechterbedingten Herausforderungenbegegnen sie im Ausland? Heute sind zirka die Hlfte allerMitglieder von InterNations, dem weltweit grten Netzwerkfr Expatriates, weiblich offenbar nutzen immer mehrFrauen die neugewonnene Chance, die Welt zu bereisen undAuslandserfahrung zu sammeln.

    Der Expat Insider Studie zufolge sind Ecuador, Malta undThailand die beliebtesten Destinationen der weiblichen Ex-pats. Ecuador wo die meisten Expats der Altersgruppe50+ angehren ist das perfekte Zielland fr Rentnerinnen,wogegen Malta in puncto Work-Life-Balance einiges zu bie-ten hat. In Thailand locken das sonnige Klima und die Le-bensqualitt sowie eine berdurchschnittliche Zufriedenheitin Bezug auf den Beruf, persnliche Finanzen und Lebenshal-tungskosten viele Frauen aus dem Ausland an.

    Fr Karrierefrauen wiederum ist Hong Kong das ideale Ziel-land. Fast drei Viertel der dort arbeitenden Frauen sind mitihrem Job zufrieden, und ein vergleichbar hoher Prozentsatzuert sich optimistisch zu den dortigen Karrierechancen. ImSchnitt haben 14 Prozent aller weiblichen Expats in HongKong eine Fhrungsposition im Top-Management mehrals doppelt so viele wie der weltweite Durchschnitt.

    Von der Expat-Ehefrau zur UnternehmerinSimone Thompson aus Edinburgh zog ihrer Karriere zuliebenach London bevor es sie aufgrund der Karriere ihresPartners nach Kairo verschlug. Ihr Grund fr den Umzug insAusland ist alles andere als selten: Jeder zehnte Expat ver-lsst fr den Partner oder die Partnerin seine Heimat. DasPaar lebte dann in Libyen, Indien und Australien, bevor beidezusammen nach Schottland zurckkehrten. Whrend ihrerwechselnden Auslandsaufenthalte lernte Simone, mit Offen-heit und Neugier auf andere Menschen zuzugehen, whrendihre Kinder selbstbewusster und toleranter wurden. Als Mut-ter, die sich ehrenamtlich an der Schule ihrer Kinder enga-gierte, lernte Simone stndig neue Leute kennen. Allmhlichwurde ihr bewusst, dass in den meisten Expat-Familien inihrer Umgebung die Vter das Geld verdienten und nur we-nige Mtter berufsttig waren.

    Bei ihrem erstenUmzug war Simonedas, was viele ExpatsTrailing Spousenennen also diemitreisende Ehefrau.Dabei war sie immeraktiv, unternahm ei-gene Reisen, lernteArabisch, unterrich-tete Englisch und

    ging einer ehrenamtlichen Ttigkeit nach, um ihr neues Zu-hause besser kennen zu lernen. Da sie jedoch mit ihrer Rolleals Expat-Ehefrau zunehmend die Geduld verlor und eineLcke im Lebenslauf vermeiden wollte, entschied sich Si-mone fr ein Fernstudium und grndete schlielich in Au-stralien ihre eigene Firma. Global Expat Solutions hilftanderen Expats mit Workshops und Weiterbildungen, ihreneue Anstellung nach der Entsendung zu meistern.

    Die Expat Insider Studie zeigt, dass 60 Prozent aller mitrei-senden Partner unter der Aufgabe ihrer alten Karriere leiden.Simones Bestrebungen, sich ein neues Standbein im Auslandzu schaffen, hat sie mit zahllosen Expat-Frauen rund um dieWelt gemeinsam. Als Frau war es auch nicht immer einfach,mit kulturellen Unterschieden in gypten und Indien zu-rechtzukommen. Besonders schwer fiel es Simone, dass siestndig einen Mann um Erlaubnis bitten musste.

    Ein weiteres Problem in diesen Lndern war der Erhalt einerArbeitserlaubnis, wohingegen Simones Familie sich vor allemum die Sicherheitslage Sorgen machte. Trotz all dieser Her-ausforderungen sagt sie, dass sich das Leben im Auslandschon alleine wegen der Freundschaften lohnt, die sie unter-wegs geschlossen hat.

    WEIBLICHE EXPATRIATES IM AUSLAND: CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN

    Simone Thompson

    In gypten konnte ich nicht auf unser Konto zu-greifen, und in Indien wollten die Mitarbeiter imBro meines Mannes oft mit dem Herrn ber Sa-chen sprechen, die ich auch htte entscheidenknnen. Das war schon ein groer Unterschied zumeinem Leben in Grobritannien.Simone Thompson

    Mir fehlte ein berufliches Netzwerk im Ausland.Deshalb bin ich auch Mitglied von InterNations ge-worden. Mir gefllt, dass sich hier Leute mit ganzverschiedenen Lebenslufen und einer generellsehr positiven Einstellung treffen wir alle habendas Ziel, aus unserer Situation das Beste zu ma-chen.Simone Thompson

    http://www.globalexpatsolutions.com/https://www.internations.org/expat-insider/https://www.internations.org/login/

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    EXPATRIATES

    Ein Leben als auslndische Frau im Nahen OstenDie InterNations Ambassadors Iwona Gawlewicz aus Polenund Rebecca Mayston aus Neuseeland waren erstaunt, alsihre neue Heimat Oman von den Teilnehmerinnen der ExpatInsider Studie 2015 zu einem der beliebtesten Ziellnder frFrauen im Ausland gewhlt wurde und so auf Platz siebenweltweit landete. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Omansein gutes Abschneiden im Ranking vor allem den positivenBewertungen fr die finanzielle Situation der Studienteilneh-merinnen, den niedrigen Lebenshaltungskosten und der Will-kommenskultur im Gastland verdankt.

    Bevor sie wegen eines Praktikums nach Oman zog, warIwona auf harte Lebensbedingungen gefasst. Was sie abervorfand, waren eine ansprechende Umgebung und persnli-cher Freiraum weitaus besser, als sie erwartet hatte. Ob-wohl die Arbeitsmglichkeiten fr Frauen in Omaneingeschrnkt und berufliche Netzwerke zur Untersttzungweiblicher Expats dnn gest sind, versichert Iwona, dass dieArbeit in einem internationalen Umfeld und der Kontakt mitverschiedenen Kulturen ihre persnliche Wahrnehmung vonOman positiv beeinflusst hat.

    Rebecca wiederum hatte Oman bereits einen Besuch abge-stattet, bevor sie den entscheidenden Schritt wagte und

    dahin umzog, um eine lokale Eventagentur namens TheGuide Oman zu leiten. Ihr Besuch hatte ihr einen ersten Ein-druck vermittelt und gezeigt, dass Oman etwas ganz Beson-ders ist: ein sehr sicheres Land mit einer freundlichen undgastlichen Bevlkerung. Durch ihren Umzug konnte sie auer-gewhnliche Erfahrungen sammeln, sich ein groes interna-tionales Netzwerk und einen ebensolchen Freundeskreisaufbauen. Zudem lernte sie den Nahen Osten als Region zuschtzen und fgte ihren Qualifikationen eine neue Fremd-sprache hinzu.

    Wie viele andere Expats hat auch Rebecca neben der gro-en Entfernung von ihrer Familie vor allem mit den negati-ven Klischees zu kmpfen, das andere Leute von dem Landhaben, das fr sie zur zweiten Heimat geworden ist: Ihnenfllt es schwer zu glauben, dass ich hier ein tolles Leben habeund alles mache, was ich zuhause auch tun wrde, sagt sie.

    Iwona GawlewiczIwona Gawlewicz

    Rebecca Mayston

    Viele Leute tun sich schwer mit der Vorstellung, alsFrau alleine im Ausland zu leben und zu arbeiten.Ich empfinde es aber als sehr befreiend. In Omanhaben sich mir viel mehr Mglichkeiten geboten,als ich zuhause in Neuseeland gehabt htte.Rebecca Mayston

    http://www.theguideoman.com/http://www.theguideoman.com/

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    EXPATRIATESArbeiten in GrobritannienNach einem beruflich bedingten Umzug nach Grobritannienfiel Carla Jlio aus Portugal ein wesentlicher Unterschiedbeim Netzwerken in ihrem neuen Arbeitsumfeld auf: InGrobritannien bin ich mit weniger Sexismus konfrontiert.Die berufliche Leistung zhlt hier mehr. Auerdem findet dieSpezialistin fr Digital Design die Arbeitswelt in Grobritan-nien strukturierter Firmen respektieren Privatleben und fa-milire Verpflichtungen eher, und die Arbeitspltze sindsicherer als daheim im krisengebeutelten Portugal. In der in-ternationalen Expat Insider Studie steht Grobritannien beimThema Job und Karriere an siebter Stelle: Fast zwei Drittel derExpats sind mit ihren Karrierechancen zufrieden und ber-durchschnittlich viele Frauen sind mit der Work-Life-Balancerundum glcklich.

    Nach 20 Jahren Auslandserfahrung hat Carla an neuemSelbstvertrauen hinzugewonnen aber inzwischen kann sienicht mehr von zuhause reden, ohne sich zu fragen, wodas eigentlich ist.

    Der Umzug ins Ausland: Ein KarrieresprungNachdem sie in Grobritannien ihren Bachelorabschluss inGermanistik erworben hatte, beschloss Emily Harvey nachDeutschland zu ziehen. Dort lebt sie nun schon seit zehn Jah-ren. Nachdem sie so viel Zeit in das Studium der deutschenSprache investiert hatte, schien ein Umzug nach Deutschlandals nchster Schritt naheliegend. Die grte Herausforde-rung fr mich war, die Sprache wirklich flieend zu lernen,sagt sie. Fast die Hlfte aller Expats weltweit kennt dieses Pro-blem nur zu gut, whrend englischsprachige Destinationenan Beliebtheit gewinnen, weil es so einfach ist, die dortigeLandessprache zu lernen.

    Rckblickend findet Emily, die nun als Managerin bei InterNa-tions, dem weltweit grten Expat-Netzwerk arbeitet, dasssie dank ihrer Auslandserfahrung aufgeschlossener gewordenist und sich besser in die Lage anderer versetzen kann, dieebenfalls im Ausland leben und arbeiten. Sie geniet es auchsehr, mehr ber die verschiedenen Kulturen zu erfahren, diein ihrem internationalen Team vertreten sind: Wenn man imAusland viele sehr unterschiedliche Unternehmenskulturenkennen- und verstehen lernt, hat man bei der Rckkehr in dieHeimat beruflich so einiges zu bieten, erklrt die Managerin.Sie ergnzt: Ich finde, dass ich jetzt viel selbststndiger binals vor meinem Umzug.

    Carla Jlio

    Emily Harvey

    Haben Sie Vertrauen in Ihre positiven Eigenschaf-ten und packen Sie die Dinge einfach an. Es istnicht immer einfach, aber es ist eine wertvolle Er-fahrung. Netzwerke wie InterNations machen dasLeben in einem anderen Land aber leichter alsonutzen Sie sie. Fr mich war das jedenfalls eine un-bezahlbare Hilfe.Carla Jlio

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    PASSAGIERZAHL IM AUSLANDSLUFTVERKEHR2015 AUF REKORDNIVEAU

    AIRLINES

    Insgesamt 85,1 MillionenFlugpassagiere reisten2015 von deutschen Flugh-fen ins Ausland, 3,5 Millio-nen mehr als 2014. Das warzugleich ein neuer Rekord-wert. Wie das StatistischeBundesamt (Destatis) weitermitteilt, setzte sich damitder seit 2010 anhaltendeWachstumstrend bei Flugrei-sen ins Ausland fort: Im Jahr2015 betrug die Zuwachs-rate 4,3 Prozent nach 3,4Prozent und 2,0 Prozent inden beiden Vorjahren.

    Europische Flughfen wa-ren auch 2015 das bedeu-tendste Ziel mit 63,4 Millio-nen Passagieren (+ 4,1 Pro-zent), was etwa drei Viertelaller Auslandsflugreisen ent-spricht.

    Nach Amerika reisten 9,0Millionen Passagiere. Daswaren 2,3 Prozent mehr als2014. Eine stark berdurch-schnittliche Wachstumsratevon zehn Prozent gab esdabei fr die Karibik.

    Am strksten stieg die Zahlder Flugpassagiere nachAsien mit einem Zuwachsvon 8,1 Prozent. 2015 flo-gen dadurch erstmals mehrPassagiere nach Asien alsnach Amerika.

    Die Zahl der Flugreisendennach Afrika nahm um 3,8Prozent zu, wobei sich dieeinzelnen Flugziele sehr un-terschiedlich entwickelten:Die tourismusbezogene Des-tination Hurghada in gyp-ten kam auf ein Plus vonmehr als einem Fnftel (plus21,6 Prozent), whrend inTunesien (- 35,6 Prozent) diefr den Ferienflugverkehrwichtigen Flughfen End-fidha (- 47,8 Prozent undDjerba (- 45,9 Prozent)starke Rckgnge hatten.

    INTERNATIONALER VERGLEICH: DIE BELIEBTES-TEN AIRLINES 2015

    Luxair sichert sich dieSpitzenposition unterden besten Airlines derWelt. So lautet das Ergebniseiner internationalen repr-sentativen Passagierum-frage* des Online-Reise-portals eDreams, an der ins-gesamt 90.000 Personenteilgenommen haben. Denzweiten Platz belegt Au-strian Airlines, gefolgt vonSwiss International Airlines.Zustzlich zum Gesamtran-king bewerteten die Teilneh-mer die Fluggesellschaftenin den Kategorien Sauber-keit, Komfort, Service sowieCheck-in-Prozess und nah-men die Qualitt der VIP-Lounge, des Bord-Entertain-ments und das allgemeinePreis-Leistungsverhltnisunter die Lupe.

    Guter Service fr wenigGeld: Vor allem Turkish Air-lines punktet bei den eDre-ams-Kunden in SachenPreis-Leistungsverhltnis -gefolgt von Swiss Internatio-nal Airlines und Norwegian.Gerade fr Passagiere vonLangstreckenflgen ist dieUnterhaltung an Bord ent-scheidend. Auch in dieserKategorie positioniert sichTurkish Airlines, noch vorDelta Air Lines und Luxair,an der Spitze.

    Geht es um Komfort,punktet bei den eDre-ams-Kunden Swiss In-ternational Airlines.Ebenso siegt dieSchweizer Fluggesell-schaft in den Katego-rien Service an Bordund Modernitt. DieUmfrageergebnisse zei-gen, dass es bei Aus-trian Airlines besondersluxuris zugeht. Die ster-

    reicher verfgen laut eDre-ams-Umfrage ber die besteVIP-Lounge.Doch wie steht es um diedeutschen Fluggesellschaf-ten? Die beliebteste deut-sche Airline ist Lufthansa.Darber hinaus sichert sichdie Kranich-Airline im inter-nationalen Gesamtvergleichden Siegerthron fr den bes-ten Check-in-Service. AufRang zwei landet Air Berlin,whrend Eurowings (ehe-mals Germanwings) sich mitdem dritten Platz begngenmuss.

    Die besten Airlines 2015in der bersicht:

    1. Luxair (Luxemburg) 2. Austrian Airlines (ster-reich)

    3. Swiss International Air-lines (Schweiz)

    4. Aegean Airlines (Grie-chenland)

    5. Lufthansa (Deutschland) 6. Turkish Airlines (Trkei) 7. Aer Lingus (Irland) 8. Scandinavian Airlines(Schweden)

    9. Air Berlin (Deutschland) 10.Tap Portugal (Portugal)

    *Diese Umfrage bercksich-tigt die Flugge-sellschaften, dieim Jahr 2015mehr als300 Kun-denbewer-tungenerhalten

    haben.

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    AIRLINESDie grte deutsche Fluggesellschaft hat ihre digitalenGepckservices weiterentwickelt. Fluggste knnenber einen Link auf ihrer mobilen Bordkarte in der Luft-hansa-App verfolgen, wo sich das aufgegebene Gepck ge-rade befindet. Nach der Ankunft am Zielflughafen wird derGast von der App ber das konkrete Gepckband und abJuni auch ber die genaue Uhrzeit der Bereitstellung seinesGepckstckes informiert. So kann er eine mgliche Warte-zeit beispielsweise fr eine Erfrischung in der Lounge oderfr Einkufe am Flughafen nutzen. Dieses Service-Angebotwird zunchst in Frankfurt, Mnchen, Stuttgart und Mailandnutzbar sein und dann sukzessive auf andere Flughfen aus-geweitet. Sollte das Gepck nicht auf dem gleichen Flug mit-gekommen sein, bekommt der Passagier eine Informationund kann ber einen Link in der Lufthansa-App schnell undeinfach ber ein vorausgeflltes Formular einen Nachsende-auftrag stellen. Die Wartezeit am Gepckband und der Gangzum Lost-and-Found-Schalter erbrigen sich, das Gepckwird spter bequem nach Hause oder an den Aufenthaltsortnachgeliefert.

    LUFTHANSATAP PORTUGAL

    Ab Sommer dieses Jah-res erweitert diegrte portugiesische Air-line ihr Streckennetz in dieUSA. Neben den bestehen-den Zielen Miami und NewYork Newark kommen Bo-ston und New York John F.Kennedy (JFK) hinzu.

    Beide neuen Destinationenwerden von Lissabon ausangeflogen. Der Fliegernach Boston hebt ab dem11. Juni dieses Jahres tglichum 14.25 Uhr in der portu-giesischen Hauptstadt ab.Nach New York (JFK) geht esab dem 1. Juli dieses Jahrestglich um 7.00 Uhr.

    Fr den Ausbau der USA-Flge least TAP Portugalzwei zustzliche Langstrek-ken-Jets des Typs A330-200.Damit bietet die portugiesi-sche Airline ihren Passagie-ren neuen Komfort in derKabine an. In der BusinessClass stehen Reisenden 20Flat-Sitze zur Verfgung.Zudem gibt es neben derEconomy Class mit 147 Sit-zen dann auch eine Eco-nomy Plus Class mit 104Sitzen, die 7,6 Zentimetermehr Sitzabstand bieten alsin der Economy Class blich.

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    SOUTH AFRICAN AIRWAYS (SAA)

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    Gemeinsam mit dem Fernbusunternehmern FlixBus bietetdie grte sdafrikanische Fluggesellschaft ihren Flug-gsten einen neuen Flugtransfer an.

    Die Busverbindung zum und vom Flughafen Mnchen sindauf die Abflug- sowie Ankunftszeiten der tglichen Flge inMnchen abgestimmt. Im nchsten Schritt soll der neue Ser-vice auf Buszubringer zum und vom Frankfurter Flughafenausgeweitet werden.

    Passagiere, die ihr Flugticket ber www.flysas.com kaufen,knnen ab sofort durch Eingabe eines Codes die Busanreisemit FlixBus kostenfrei hinzubuchen. Auch Reisebros undVeranstalter knnen ihren Kunden diesen Service anbieten.Infos zu dem neuen Angebot Flix zum Flug gibt es unterwww.flixzumflug.de.

    http://www.flysaa.com/cms/DE/flix-zum-flug/index.htmlhttp://www.flysas.com/

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    VERMISCHTESDEUTSCHE SCHOKOLADE IM AUSLAND BELIEBT

    In den ersten elf Monatendes Jahres 2015 wurden75.000 Tonnen Schokola-denpralinen im Wert von531 Millionen Euro ausDeutschland exportiert. Wiedas Statistische Bundesamt(Destatis) anlsslich der vom31. Januar bis 3. Februar2016 in Kln stattfindendenInternationalen Swaren-messe (ISM) weiter mitteilt,waren das 2,1 Prozent mehrals im vergleichbaren Vor-jahreszeitraum.

    Wichtigste Abnehmer derdeutschen Pralinen warenmit 11.000 Tonnen die Nie-derlande. Damit hatten sieeinen Anteil von 14,6 Pro-zent an den gesamten Prali-nenexporten. Darauf folgtendas Vereinigte Knigreichmit 8.100 Tonnen (10,8 Pro-zent) sowie Frankreich undsterreich mit jeweils 5.500Tonnen (7,3 Prozent).

    Im Vergleich hierzu lag derImport von Schokoladenpra-linen nach Deutschland beietwa der Hlfte (36.500Tonnen im Wert von 264Millionen Euro). Was nichtdaran liegt, dass in Deutsch-land wenig Schokolade aufdem Speisezettel steht.Ganz das Gegenteil ist derFall laut frheren Untersu-chungen von dem Schokola-den- und Swarenverbandder Europischen Union(CAOBISCO) befindet sichDeutschland gemeinsam mitder Schweiz an der Spitzedes Pro-Kopf-Konsums vonSchokoladenwaren inEuropa.

    ALS KULTUR INTERESSIERTER FSJ-LER INS AUSLAND

    Am 15. Mrz beginnt die Bewer-bungsrunde fr einen internatio-nalen Freiwilligendienst. JungeMenschen bis 25 Jahren, die sich in Bil-dungs- und Kultureinrichtungen welt-weit engagieren wollen, knnen sichbis zum 3. Mai online unter www.kul-

    turweit.de fr ein Freiwilliges SozialesJahr im Ausland bewerben. Der Freiwil-ligendienst beginnt am 1. Mrz 2017.Alle Teilnehmer werden pdagogischbegleitet und finanziell untersttzt. Sieerhalten Versicherungsschutz, Zu-schsse zu Reisekosten, Sprachkursund monatlich 350 Euro.

    Ob am Goethe-Institut Hanoi, beimDAAD in Buenos Aires oder an der Eu-ropaschule Tiflis: Die Freiwilligen wer-den fr sechs oder zwlf Monate inder auswrtigen Kultur- und Bildungs-politik aktiv. Durch ihr Engagement tra-gen sie in ber 70 Lndern dazu bei,Raum fr Dialog, Vertrauen und ge-genseitiges Verstndnis zu schaffen.

    Seit 2009 hat das Programm ber2.500 Freiwillige entsandt und ist mit

    dem Quifd-Siegel fr Qualitt in Frei-willigendiensten ausgezeichnet. NachAbschluss des Freiwilligendienstes er-wartet die Absolventen ein umfangrei-ches Weiterbildungsangebot und dieZusammenarbeit in einem jungen Expertennetzwerk zur Auswrtigen Kul-tur- und Bildungspolitik.

    Kulturweit ist ein Projekt der Deut-schen UNESCO-Kommission und wirdin Kooperation mit dem AuswrtigenAmt durchgefhrt. Partner sind derDeutsche Akademische Austausch-dienst, das Goethe-Institut, die DWAkademie, das Deutsche Archologi-sche Institut, der Pdagogische Aus-tauschdienst in Kooperation mit derZentralstelle fr das Auslandsschulwe-sen sowie zahlreiche UNESCO-Natio-nalkommissionen weltweit.

    Pro-Kopf-Konsum von Schokoladenwaren in Europanach Lndern im Jahr 3013 (in Kilogramm)

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    http://www.kulturweit.de/de.htmlhttp://www.kulturweit.de/de.html

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    VERMISCHTES

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    ZAHL DER AUSLNDISCHEN STUDIERENDEN STEIGT WEITER

    Im Studienjahr 2015 waren 321.569junge Menschen aus dem Ausland inDeutschland immatrikuliert. Das ist eineerneute Steigerung im Vergleich zumVorjahr. Ein Groteil (73,3 Prozent) da-von waren sogenannte Bildungsausln-der. Das sind Studierende mit auslndi-scher Staatsangehrigkeit, die ihre Hoch-schulzugangsberechtigung im Auslanderworben haben. Bildungsinlnder, alsoauslndische Studierende, die ihreHochschulzugangsberechtigung inDeutschland erworben haben, mach-ten 26,6 Prozent der auslndischenStudierenden aus. Das geht aus der Pu-blikation Wissenschaft weltoffenkompakt 2016 hervor, die vom DAADund dem Deutschen Zentrum fr Hoch-schul- und Wissenschaftsforschung(DZHW) herausgegeben wird und vorallem auf Zahlen des Statistischen Bun-desamtes und der OECD beruht.

    Die meisten Bildungsauslnder(30.259) kamen im Jahr 2015 ausChina. Indien und Russland folgten mitjeweils ber 11.500, sterreich mit fast10.000 und Frankreich mit rund 7.300.Besonders beliebt bei den auslndi-schen Studierenden waren in Deutsch-land die Ingenieurswissenschaftensowie die Rechts-, Wirtschafts- und So-zialwissenschaften. Jeder zweite Stu-dierende war in einem Fach aus diesenBereichen eingeschrieben. Nordrhein-Westfalen war das beliebteste Bundes-

    land. Hier studierten 54.357 Bildungs-auslnder, es folgten Baden-Wrttem-berg mit 33.754 und Bayern mit29.708. Drei von vier Bildungsausln-dern gingen an eine Universitt, jedervierte an eine Fachhochschule.

    Insgesamt waren im Jahr 2013 dieUSA, Grobritannien und Australiendie beliebtesten Lnder fr internatio-nale Studierende. Deutschland er-reichte nach Frankreich Platz fnf.

    INTERRAIL FR RUHESTNDLER

    Um Senioren das Bahnreisen inner-halb Europas zu erleichtern, hatdie Eurail Group zusammen mit Part-nern speziell fr ltere Reisende konzi-pierte Interrail-Produkte eingefhrt.Diese Manahme ist Teil des SeniorRail Travel Projects, das von der Euro-pischen Union ko-finanziert wird.Mglich sein sollen unbegrenzte Bahn-fahrten in bis zu 30 verschiedenen eu-ropischen Lndern.

    Mit Bahnpauschalreisen nach Frank-reich, Italien oder Spanien wird eineLcke gefllt und dazu beigetragen,dass Senioren leichter Europa bereisenknnen. Das Konzept bietet Features,die fr Senioren das Verreisen signifi-kant erleichtern, wie beispielsweise be-queme Unterknfte in Bahnhofsnhe,kostenlose Platzreservierung unddurchgngige Untersttzung whrendder Reiseplanung. Senioren knnenauch Sonderleistungen nutzen, wievorgebuchte Transfers per Taxi und Ver-gnstigungen fr Stadtbesichtigungen.

    Zurzeit knnen die Kunden je nachihren Bedrfnissen und persnlichenInteressen unter 15 verschiedenen In-terrail Touren auswhlen. Auerdemwurde im Rahmen des Projekts derneue Interrail Premium Pass fr Reisenentweder in Spanien oder Italien ent-wickelt, der seit dem 16. Februar 2016ber http://www.interrail.eu/premium-pass zum Verkauf bereitstehen wird.

    Unter besonderer Bercksichtigung derunabhngigeren Reisenden ber 60Jahre ermglicht dieser den Ticket-In-habern, ihre Bahn-Reservierungen kos-tenlos zu buchen und bietetzustzliche Vorteile, wie vergnstigteTransfer-Dienste und einen kostenlosenReisefhrer vom bewhrten AnbieterTripwolf fr Mobilgerte.

    tashatuvango - Fotolia.com tashatuvango - Fotolia.com

    http://www.interrail.eu/premium-passhttp://www.interrail.eu/premium-pass

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    GESUNDHEIT

    AMERIKANER VERKRZEN IHR LEBEN DRASTISCH

    Die Einwohner Amerikashaben eine geringereLebenserwartung als jene inDeutschland, sterreich oderJapan. Woran das liegenknnte, haben nun Forschervom National Center for He-alth Statistics und der JohnsHopkins University ergrn-det. Auslser fr dieses Un-gleichgewicht sind unter an-derem Auto-Unflle, Drogen-missbrauch und Gewaltta-ten unter Einsatz von Waffen.

    Mehr als 100.000 Men-schen im Jahr verlieren inden USA aufgrund dieserFaktoren ihr Leben. Ameri-kanische Mnner sterbenmehr als zehn Mal so hufigan den Folgen von Gewalt-taten mit Waffen als in denvergleichsweise hnlichhochentwickelten Lndern,zu denen auch Dnemark,Finnland, Norwegen undSpanien zhlen. Auch eineSuchtgiftberdosis kommtbei amerikanischen Mn-nern mehr als fnf Mal sohufig vor, tdliche Auto-Unflle etwa drei Mal sohufig.

    Insgesamt wird die durch-schnittliche Lebenserwar-

    tung eines Amerikanersdamit um zwei Jahre gegen-ber jener in den zwlf Ver-gleichslndern, die durchItalien, die Niederlande,Grobritannien, Portugalund Schweden komplettiertwerden, verkrzt. BeiFrauen sind zwar die Ge-walttaten mit Waffen vielseltener, aber bei Drogen-berdosis und Auto-Unfl-len sind sie um ein hnlichesAusma hufiger betroffenals Frauen in anderen hoch-entwickelten Lndern.

    Die Forscher warnen aber,dass noch viel zu tun ist:Die fundamentalenGrnde fr die hohen Un-fall- und Sterberaten in denUSA bleiben unklar. BeiFrauen knnen die Unter-schiede nmlich nur rund 20Prozent der Lcke in der Le-benserwartung erklren.Insgesamt sterben pro Jahrauf 100.000 Einwohner 70bis 100 mehr amerikanischeMnner beziehungsweiseFrauen als in der Gesamtpo-pulation.

    Quelle:www.pressetext.com

    JEDER DRITTE US-ANWALT HAT EIN ALKOHOL-PROBLEM

    Fr viele Anwlte in denUSA sind Suchterkran-kungen und mentale Be-schwerden Alltag. JederDritte gilt als "Problemtrin-ker". "Diese Zahlen sindalarmierend und zeichnenein Bild einer unhaltbarenArbeitskultur, die zu vielenMenschen Schaden zufgt",so Patrick Krill, Co-Autor derStudie und selbst Jurist. Unter"Problemtrinker" wird je-mand verstanden, der "aufgefhrliche, gesundheits-schdliche und potenziellabhngig machende WeiseAlkohol zu sich nimmt".

    Zustzlich leiden 28 Pro-zent unter Depressionenund 19 Prozent be-schweren sich berAngstzustnde. DieseZahlen gehen hervor auseiner Untersuchung derAmerican Bar Associa-tion http://american-bar.org inZusammenarbeit mitder Hazelden BettyFord Foundationhttp:// hazeldenbet-tyford.org . Verf-fentlicht wurden dieErgebnisse in der Fe-bruar-Ausgabe desJournal of AddictionMedicine.

    Die Studienautorenhaben ebenso hera-usgefunden, dass dieQuote von Problemtrin-kern bei Mnnern hher istals bei Frauen. Auch ist dieWahrscheinlichkeit, von Al-koholproblemen betroffenzu sein, bei jngere Anwl-ten und Berufseinsteigerngrer als bei erfahrenen,lteren Anwlten. Die Stu-die hat keine empirische

    Aussagekraft bezglich derUrsachen fr den weitver-breiteten Alkoholmiss-brauch.

    Nichtsdestotrotz liegt die Ver-mutung nahe, dass die vor-herrschenden Arbeitsum-stnde in der Branche derHauptgrund fr diese hohenWerte sind. Viele junge An-wlte sind einem enormenDruck und Stress ausgesetztund haben zustzlich mitder Rckzahlung ihres Studi-enkredits zu kmpfen, deroftmals ber 100.000 Eurobetrgt.

    Mit diesen besorgniserre-genden Werten gehrenAnwlte in den USA zuden Spitzenreitern undleiden fter unter Sucht-problemen als andere Be-rufsgruppen. Eine Studieaus dem Jahr 2012 hatbeispielsweise ergeben,dass nur 15 Prozentaller US-Chirurgenein Alkoholproblemhaben. Der mehr alsdoppelt so hoheWert bei den An-wlten basiert aufeiner anonymisier-ten Befragung von12.825 lizenziertenAnwlten in 19Bundesstaaten hin-sichtlich ihrer Trink-gewohnheiten unddem Zustand ihrer

    mentalen Gesundheit.

    Insgesamt wird die Zahl derin den USA ttigen Anwlteauf rund eine Million ge-schtzt.

    Quelle:www.pressetext.com

    nexusby - Fotolia.com

    novoselov - Fotolia.com

    http://www.pressetext.com/http://www.americanbar.orghttp://www.americanbar.orghttp://www.pressetext.com/https://www.jhu.edu/https://www.jhu.edu/http://www.cdc.gov/nchs/http://www.cdc.gov/nchs/

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    GESUNDHEITZIKA-VIRUS: VORSICHT BEI REISEN IN RISIKOGEBIETE

    Malaria und Dengue-Fieber sind inzwischen nicht nurVielreisenden ein Begriff. Aktuell breitet sich jedochvor allem in Sdamerika ein bis vor gut einem Jahr noch eherunbekannter Erreger, der Zika-Virus, aus. Erste Flle wurdennun auch in den USA sowie in Europa gemeldet. Dabeikommt es bei Neugeborenen vermehrt zu einer so genann-ten Mikroenzephalie, also einer Fehlbildung des Schdels.Insbesondere bei Reisenden, die beispielsweise zu den Olym-pischen Spielen nach Brasilien fliegen wollen, bestehen nunerhebliche Unsicherheiten.

    Der ERV (Europische Reiseversicherung) und das CRM (Cen-trum fr Reisemedizin) raten schwangeren Frauen undFrauen mit aktuellem Kinderwunsch, aufgrund der verstrk-ten Ausbreitung des Zika-Virus auf Reisen in Risikogebiete zuverzichten. Ist eine Reise unvermeidbar, sollten sie sich unbe-dingt bei einem Reisemediziner beraten lassen.

    Die SymptomeDie Erkrankung uert sich durch Fieber, einen knotig-flecki-

    gen Hautausschlag, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie eineBindehautentzndung. Meist klingen die Beschwerden, dieim Allgemeinen als milde charakterisiert werden, nach zweibis sieben Tagen von alleine wieder ab. Schtzungen zufolgeverlaufen etwa 75 Prozent aller Infektionen komplett symp-tomfrei und bleiben daher unbemerkt. Der Gesundheits-dienst des Auswrtigen Amts hat fr Reisende ein Merkblattmit den wichtigsten Informationen zur Zika-Virus-Infektionverffentlicht.

    Wie kann man sich schtzen?Grundstzlich sollten sich alle Reisenden in den betroffenenRegionen sorgfltig vor Mckenstichen schtzen, da keineImpfung gegen den Virus existiert. Neben dem Zika-Virusbertragen die Stechmcken der Gattung Aedes auch dasDengue- und Chikungunya-Fieber. Um Mcken fern zu hal-ten, empfiehlt das CRM Reisenden helle, mglichst geschlos-sene Kleidung zu tragen und freie Hautstellen mit Repellentszu schtzen. Eine bersicht zum richtigen Mckenschutz hatdas CRM im Flyer krankheitsbertragende Insekten zu-sammengestellt.

    Zahlen zum Zika-VirusDer Zika-Virus wurde erstmals vor 40 Jahren in Uganda be-schrieben. In den Fokus geriet der Zika-Virus in jngerer Ver-gangenheit durch zahlreiche Infektionen Anfang 2015 inBrasilien sowie Franzsisch Polynesien. Dort ist der Virusauch am strksten verbreitet. Es sind jedoch noch weitereLnder Lateinamerikas wie Kolumbien, El Salvador, Franz-sisch-Guayana, Guatemala, Haiti, Honduras, Martinique, Me-xiko, Panama, Puerto Rico, Paraguay, Suriname undVenezuela betroffen. Alleine 2015 hat sich in Brasilien dieZahl der Kinder mit Verdacht auf Mikroenzephalie von durch-schnittlich jhrlich 175 auf 3.530 verzwanzigfacht.

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    NOTRUFNUMMER 112 GILT EUROPAWEIT

    Der 11. Februar ist Tag des Notrufs. Einer Umfrage derEuropischen Kommission zufolge wissen jedoch nur42 Prozent der Deutschen, dass die Notrufnummer 112 inganz Europa funktioniert. Im Verhltnis zu ihrer Reisefreudig-keit sind das noch deutlich zu wenig, meint die StiftungDeutsche Schlaganfall-Hilfe.

    2008 wurde der EU-weite Notruf 112 eingefhrt. Er funktio-niert in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten aus dem Festnetz unddem Mobilfunknetz. Anfangs hinkten die Deutschen ihreneuropischen Nachbarn im Wissen um die EU-weite Notruf-nummer hinterher, jetzt liegen sie im Schnitt (EU gesamt: 41Prozent). 52 Prozent der Deutschen reisen mindestens einmaljhrlich in ein anderes EU-Land. Bercksichtigt man auch diesin der Statistik, liegen die Deutschen nur noch auf Rang 22.

    Der Schlaganfall ist die dritthufigste Todesursache und derhufigste Grund fr Behinderungen im Erwachsenenalter.

    Seit Jahren propagiert die Schlaganfall-Hilfe ihren Leitsatz Jede Minute zhlt.

    Der Arbeiter Samariter Bund (ASB) fordertneben einer Aufklrung ber die Notfall-nummer zudem eine telefonische Hilfe-stellung zur Wiederbelebung. Wer beieinem Kreislaufstillstand einen Notrufunter 112 absetzt, wird von immer mehr Leitstellen telefo-nisch dazu angeleitet, eine Herzdruckmassage bei einemNotfallpatienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstesdurchzufhren. Verpflichtend ist die telefonische Reanimati-onsanleitung bislang aber nur fr die Leitstellen in Bayern, inallen anderen Bundeslndern entscheiden die Kreise undKommunen darber.

    Mehr Informationen unter: www.asb.de/asb-fordert-telefoni-sche-reanimationshilfe-unter-112

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    https://www.asb.de/de/news/2016-02/asb-fordert-telefonische-reanimationshilfe-unter-112https://www.asb.de/de/news/2016-02/asb-fordert-telefonische-reanimationshilfe-unter-112http://www.schlaganfall-hilfe.de/home;jsessionid=aaaYKQ4FJuezXdf6I6oovhttp://www.schlaganfall-hilfe.de/home;jsessionid=aaaYKQ4FJuezXdf6I6oovhttp://www.crm.de/aktionen/insektenflyer2012.pdfhttp://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdfhttp://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf

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    WELTWEITSeit dem 1. Januar 2016 gelten ei-nige nderungen im Verkehrsrechtder Tschechischen Republik. Demnachgilt auf Schnellstraen ab sofort ein Tem-polimit von 110 km/h statt wie bisher130 km/h. Auf Autobahnen bleibt dasTempolimit von 130 km/h unverndert.

    Zudem sind Fugnger auerhalb ge-schlossener Ortschaften nun dazu ver-pflichtet, sich bei schlechten Sichtver-hltnissen mittels Reflektoren bessersichtbar zu machen. Knftig mssenauerdem alle Fahrzeuge vollstndigvon Schnee und Eis befreit werden.Darber hinaus liegt seit Jahren diePromillegrenze liegt bei 0,0 Promille.Fahrzeuge mssen ganzjhrig mit ein-geschalteten Scheinwerfern fahren. BeiNichtbeachtung drohen ein Bugeldvon bis zu 2.000 Tschechischen Kronen(Kc) (rund 75 Euro) sowie ein Punkt.LKW-Fahrer mssen in der Tschechi-schen Republik auerdem ein Set mitErsatz-Glhbirnen fr das Kfz mitfh-ren. Bei Nichtbeachtung droht eine ge-

    bhrenpflichtige Verwarnung ber 300Kc (rund 11 Euro).

    Auf Autobahnen und vierspurigenSchnellstraen ist eine gltige Auto-bahn-Mautvignette an der Front-scheibe Pflicht. Wer keine Vignette mitsich fhrt muss eine Ordnungsstrafevon bis zu 5.000 Kc (rund 185 Euro)zahlen, die bei Wiederholung deutlichhher ausfllt.Bei Unfllen mit Personenschden oderSachschaden ber 20.000 Kc (etwa750 Euro) muss in jedem Fall die Polizeikontaktiert werden.

    Quellen: www.cibt.de, www.tip.de,Auswrtiges Amt

    TSCHECHISCHE REPUBLIK: NEUE VERKEHRSREGELN

    Fast 2,3 Millionen Polen lernen der-zeit Deutsch. Das geht aus Zahlenhervor, die das Auswrtige Amt zusam-mengestellt hat. In keinem anderennicht-deutschsprachigen Land gibt esso viele Personen, die Deutsch erler-nen. An zweiter Stelle folgt das Verei-nigte Knigreich. Dort, ebenso wie inRussland, lernen mehr als 1,5 MillionenPersonen Deutsch. Auch in Frankreichsind es mehr als eine Million.

    Whrend in den USA immerhin aucheine halbe Million Menschen Deutschlernt, berraschen andere Staaten mitvielen Deutschschlern: So erlernenetwa auch in Usbekistan mehr als500.000 Einwohner Deutsch, mehr alsin der Trkei und mehr als in einigenNachbarlndern Deutschlands.

    Nicht ganz so ausgeprgt ist das Inter-esse an Deutsch in China (rund120.000), Indien (gut 150.000) undSdkorea (etwa 25.000). In Japan(knapp 240.000) und einigen afrikani-schen Staaten, wie gypten (ber250.000) oder dem Kamerun (knapp230.000) gibt es dafr mehr Deutsch-lernende als in einigen europischenStaaten.

    DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE VOR ALLEM IN POLEN BELIEBT

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    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html%20/t%20_blankhttp://cibtvisas.de/

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    WELTWEITAnders als in Deutschland folgt auf einen einfachen Al-koholvortest in sterreich in der Regel keine Blutprobe:Verkehrsteilnehmer, die verdchtigt werden, zu viel Alkoholim Blut zu haben, werden dort mit einem geeichten und be-weissicheren elektrischen Messgert, dem sogenannten Al-komaten, getestet. Dessen Ergebnis ist verbindlich fr dasStrafma. Wer meint, diesen Test verweigern zu knnen,riskiert die Hchststrafe, warnt Rechtsanwalt Dr. HubertTramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch & Partner inInnsbruck. Denn bei Verweigerern geht die Behrde automa-tisch vom hchsten Alkoholisierungsgrad aus, der im Gesetzvorgesehen ist also 1,6 Promille. Dafr werde eine Geld-strafe zwischen 1.600 Euro und 5.900 Euro fllig. Damitaber nicht genug: Zustzlich wird der Fhrerschein fr min-destens sechs Monate entzogen.

    Auf beweissichere Test achten

    Blutproben gibt es in sterreich meist nur noch, wenn Ver-kehrsteilnehmer den Alkomat-Test aus medizinischen Grn-den verweigern, etwa weil sie Asthma haben. Umsowichtiger ist es, darauf zu achten, dass der beweissichereTest des Atemalkoholgehalts mit dem Alkomaten auch kor-rekt ausgefhrt wird. Fr gewhnlich wird vor der Messungeine Wartezeit von 15 Minuten eingehalten, damit es keineverflschten Ergebnisse gibt. Denn diese knnen durch dasRauchen einer Zigarette, Essen oder das Verwenden einesMundsprays beeinflusst werden.

    In der Praxis wird zunchst mit einem nicht eichfhigen Alko-holvortestgert geprft, ob berhaupt Alkohol konsumiertwurde. Ein positives Ergebnis ist noch nicht mit rechtlichenFolgen verbunden, leitet aber die Messung mit dem Alkoma-ten ein. Diese wird zweimal durchgefhrt, wobei grundstz-lich der niedrigere Wert zhlt. Tramposch weist darauf hin,dass der Betroffene eine Kopie vom Protokoll dieses Messvor-gangs, dass der Alkomat direkt ausdruckt, verlangen kann. In sterreich darf ein Alkoholtest bei jeder Kontrolle durch-

    gefhrt werden auch ohne einen konkreten Verdacht.Getestet werden darf auch, wenn die Fahrt des Betroffenenbereits Stunden zurckliegt. Ebenso kann ein Fugngerkontrolliert werden, wenn zum Beispiel vermutet wird, dasser in alkoholisiertem Zustand einen Verkehrsunfall verursachthat, erlutert Rechtsanwalt Tramposch.

    Grenze liegt bei 0,5 Promille

    Die magische Grenze, ab der das Autofahren nicht mehr zu-lssig ist, liegt auch in sterreich bei einem Blutalkoholgehaltvon 0,5 Promille. Liegt der Wert zwischen 0,5 und 0,79 Pro-mille drohen Strafen in Hhe von 300 Euro bis 3.700 Euro.Ab 0,8 Promille kommt zur Geldstrafe von 800 Euro bis3.700 Euro ein Fhrerscheinentzug von einem Monat hinzu.Bei mehr als 1,2 Promille sind es 1.200 Euro bis 4.400 EuroGeldstrafe sowie mindestens vier Monate Fhrerscheinent-zug. Die Hchststrafe, die eben auch alle Verweigerer trifft,beginnt bei 1,6 Promille: 1.600 Euro bis 5.900 Euro Geld-strafe und mindestens sechs Monate Fhrerscheinentzug.Wiederholungtter zahlen noch einmal deutlich mehr.Ebenso sind diverse Nachschulungen, amtsrztliche und ver-kehrspsychologische Untersuchungen mglich.

    Fahrverbot in sterreich

    Werden deutsche Alkoholsnder in sterreich erwischt,holen die Behrden zunchst eine Auskunft des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg ein. Die Verhngung eines Fahr-verbotes erfolgt dann mittels Bescheid fr einen gewissenZeitraum fr das sterreichische Bundesgebiet, erklrtTramposch auf den Scheckkartenfhrerschein des Betroffe-nen wird ein durchgestrichenes D aufgeklebt. Gleichzeitigwird ein Verwaltungsverfahren eingeleitet, mit dem eineGeldstrafe entsprechend der Blutalkoholkonzentration ver-hngt wird.

    Zurck gibt es den Fhrerschein fr auslndische Fahrer erst,wenn der Betroffene das sterreichische Bundesgebiet ver-lassen und auch keinen dauernden Aufenthalt in sterreichhat. Und das auch nur auf Antrag. Das Fahrverbot bleibtdavon jedoch unberhrt. Wehren kann sich der Betroffenesowohl gegen das Fahrverbot, in sterreich heit es Lenkver-bot, als auch die verhngte Geldstrafe nach den Bestimmun-gen des sterreichischen Allgemeinen Verwaltungsrechts(AVG) sowie des Verwaltungsstrafgesetzes (VStG).

    Quelle: Kanzlei Tramposch & Partner

    STERREICH: FALSCHES VERHALTEN BEIM TEST MIT ALKOMAT FHRT ZU HOHEN STRAFEN

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    http://www.riedermedia.de/blog/oesterreich-falsches-verhalten-beim-test-mit-dem-alkomaten-fuehrt-zu-hohen-strafen/

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    WELTWEIT

    Die Balearen sind denBundesbrgern liebund knftig auch teurer. Ab01.07.2016 wird eine tgli-che Abgabe fr Touristenfllig. Die mehrfach ange-kndigte Mietwagensteuerfr den Archipel tritt aller-dings erst einmal nicht inKraft. Die Steuer fr jedenFerientag soll auf Mallorca,Menorca, Ibiza und Formen-tera in touristischen Unter-knften jeder Art erhobenwerden.

    Die Passagiere von Kreuz-fahrtschiffen, die in denHfen der Inselgruppe anle-gen, werden ebenfalls zurKasse gebeten. Ursprnglichhatte die Balearen-Regie-rung geplant, die soge-nannte Ecotasa ab Ende2016 einzuziehen.

    Die Hhe soll nach der Artder Unterknfte variieren.Kreuzfahrt-Touristen und dieGste von Fnf-Sterne-Ho-tels sowie Luxus-Apparte-ments werden nach denPlnen der Regierung in derHauptsaison (1. April bis 31.Oktober) mit dem Hchst-satz von zwei Euro pro Tagzur Kasse gebeten. In Ho-stels, Berghtten oder aufCampingpltzen soll derMindestsatz von 0,50 Eurogelten.

    In der Nebensaison vom 1.November bis zum 31. Mrzsollen die Tarife auf jeweilsdie Hlfte reduziert werden.Kinder unter 16 Jahren sindvon der Abgabe befreit. An-dererseits sollten Einheimi-sche und auf Mallorcalebende Auslnder bei ber-nachtungen in touristischen

    Unterknften die Taxe zah-len mssen.

    Die Balearen-Regierung er-hofft sich von der Touristen-abgabe Einnahmen in Hhevon 50 bis 80 MillionenEuro im Jahr. Sie will dieGelder zur Erhaltung derUmwelt und zur Verbesse-rung des touristischen An-gebots verwenden.

    Quelle: billiger-mietwagen.de

    NEUE BETTENSTEUER STATT MIETWAGEN-UMWELTABGABE AUF MALLORCA

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